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Hier geht’s kostenlos ins Internet: Bürgermeisterin Eva John (2.v.l.) mit den Mitarbeiterinnen Sarah Buckel (2.v.r.) und Christiane Petz (r.) zeigen Irmgard Franken, wo es kostenloses WLAN in der Innenstadt gibt und wie es funktioniert. 

Freies WLAN in Starnberg

Neun Hotspots für alle

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Jetzt kann man in Starnberg nicht nur auf dem See surfen, sondern auch im Internet. Und zwar völlig kostenlos. Am Dienstag wurde das freie WLAN offiziell freigegeben.

Starnberg – Am Ende hat es zwar ein bisschen länger gedauert als ursprünglich gedacht, nun aber steht den Bürgern in der Starnberger Innenstadt freies WLAN zur Verfügung, um rund um die Uhr im Internet surfen zu können. Bürgermeisterin Eva John hat das vom Freistaat geförderte BayernWLAN am Dienstagmittag am Kirchplatz offiziell freigegeben.

Neun so genannte Hotspots wird es künftig geben: Am Kirchplatz (Wittelsbacherstraße 9), bei Schuh Linse (Wittelsbacherstraße 1), beim Münchener Ruder- und Segelverein (MRSV; Seepromenade 2), bei der Buchhandlung Rupprecht (Maximilianstraße 6) und beim Seebad (Strandbadstraße 17) funktioniert das WLAN bereits. Im Ausbau befinden sich vier weitere Standorte, die spätestens in den nächsten zwei bis drei Monaten ans Netz gehen sollen: bei der VR-Bank (Tutzinger-Hof-Platz 8), dem Strandcafé (Seepromenade 4), dem Undosa (Seepromenade 1) und der Seebar (Seepromenade 1a).

„Mit öffentlichem WLAN wollen wir den Bürgern und Besuchern einen zeitgemäßen Service bieten, damit sie drahtlos und kostenfrei am digitalen Leben teilhaben können“, sagte John. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrats bereits Ende 2015 gefasst. Im Mai 2017 entschied sich die Stadtverwaltung dann, kein eigenes WLAN aufzubauen, sondern sich am BayernWLAN des Freistaats zu beteiligen. Dieser wiederum unterstützt das Projekt in Starnberg mit insgesamt 25 000 Euro.

Parallel zur Planung unter der Federführung von Projektleiterin Christiane Pelz von der städtischen Standortförderung erzielte die Stadtverwaltung Einigkeit mit den jeweiligen Hauseigentümern. Mit dem Zuschuss des Freistaats seien die Erstinstallationskosten wie Hardware, Verkabelungen und Ausleuchtungen weitgehend gedeckt, teilte Eva John mit. Auf die Stadt kommen nun lediglich die laufenden Kosten für die Internetanschlüsse sowie Strompauschalen an die Hauseigentümer zu.

Der Nutzer wiederum muss lediglich die Nutzungsbedingungen akzeptieren und kann dann mit seinem Smartphone oder seinem Tablet lossurfen. Sieben Standorte bieten eine Download-Geschwindigkeit von jeweils 500 Mbit pro Sekunde an, die Standorte am MRSV und am Strandcafé von jeweils 100 Mbit pro Sekunde.

Weitere BayernWLAN-Hotspots sind nach Angaben der Stadtverwaltung im Bahnhofsbereich sowie beim Museum Starnberger See geplant. Weiß-blaue Aufkleber weisen an den jeweiligen Standorten auf die Möglichkeit des kostenlosen Surfens im Internet hin. 

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