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Ein Blick auf den Friedhof an der Hanfelder Straße.

Finanzausschuss

Gebühren auf Friedhöfen steigen an

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Zum Jahreswechsel werden die Grabgebühren auf den Friedhöfen um durchschnittlich gut sechs Prozent ansteigen. Der Stadtrat muss dem Votum des Haupt- und Finanzausschusses allerdings noch folgen.

Starnberg – Zum zweiten Mal binnen eines halben Jahres hat sich der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrats am Montagabend mit den Gebühren auf den städtischen Friedhöfen beschäftigt – und zum zweiten Mal binnen eines halben Jahres diese Gebühren angehoben. Sind Mitte 2017 bereits die „hoheitlichen Bestattungsleistungen“, also zum Beispiel eine Beisetzung, teurer geworden, so steigen nun auch die Grabgebühren – und das um gut sechs Prozent.

Alle zwei Jahre werden Kosten, Einnahmen und Gebühren neu kalkuliert, erklärte Bürgermeisterin Eva John. Ab 1. Januar 2018 werden demnach folgende jährliche Summen fällig, vorausgesetzt, der Stadtrat bestätigt den einstimmigen Beschluss des Ausschusses:

-Einzelgrab Friedhof Hanfelder Straße: 79 Euro (bisher 74 Euro).

-Einzelgrab übrige Friedhöfe: 78 Euro (74 Euro).

-Urnenerdgrab Waldfriedhof: 57 Euro (54 Euro).

-Urnenerdgrab übrige Friedhöfe: 49 Euro (46 Euro).

-Baumbestattung: 34 Euro (32 Euro).

-Urnennische: 15 Euro (14 Euro).

-Grabkammer: 52 Euro (49 Euro).

Für die Beisetzung in einem anonymen Urnenfeld werden einmalig 244 Euro fällig (bisher 229 Euro). Alle Gebühren entsprechen einer Kostendeckung von 80 Prozent. Die Stadtverwaltung hatte sogar eine Kostendeckung von 100 Prozent vorgeschlagen, was für ein Einzelgrab knapp 100 Euro Jahresgebühr bedeutet hätte. „Wir sollten es bei den 80 Prozent wie bisher belassen“, sagte Christine Lipovec (BMS)

Für die Gräber still geborener Kinder entfallen wie bisher keine Gebühren, gleiches gilt künftig auch für Kindergräber, für die bislang noch eine jährliche Gebühr von 26 Euro zu entrichten ist. „Das Schicksal ist für die Eltern schlimm genug, da sollten wir ihnen wenigstens diese Gebühren ersparen“, sagte BLS-Fraktionschef Michael Mignoli.

Die Benutzung einer Trauerhalle steigt von 169 auf 215,50 Euro. Auch hier wollte die Verwaltung deutlich stärker erhöhen (431 Euro), stieß beim Ausschuss jedoch ebenfalls auf Gegenwind.

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