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Mit „Monaco Franze“ in ein neues Leben: Abitur am Starnberger Gymnasium

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Stolz auf die erreiche Leistung: Die 97 Abiturienten des Gymnasiums Starnberg haben am Freitag ihre Zeugnisse im Florian-Stadl in Andechs überreicht bekommen. Der Jahrgang ist der zweitbeste seit neun Jahren an der Schule.
Stolz auf die erreiche Leistung: Die 97 Abiturienten des Gymnasiums Starnberg haben am Freitag ihre Zeugnisse im Florian-Stadl in Andechs überreicht bekommen. Der Jahrgang ist der zweitbeste seit neun Jahren an der Schule. © andrea jaksch

97 Abiturienten des Starnberger Gymnasiums haben am Freitag ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Die feierliche Übergabe fand diesmal nicht in der Turnhalle der Schule, sondern im Florian-Stadl in Andechs statt.

Starnberg – 97-mal ein Grinsen im Gesicht. 97 frisch gedruckte Abiturzeugnisse und 97 Starnberger Abiturienten, die am Freitag im Florian-Stadl in Andechs ihr Zeugnis von Schulleiter Thomas Volz überreicht bekamen. Starnbergs Bürgermeister Patrick Janik sprach seinen Respekt aus, der katholische Stadtpfarrer Pfarrer Dr. Andreas Jall hielt gemeinsam mit seiner evangelischen Kollegin Dr. Anne Stempel-de Fallois eine Abiturandacht in der Wallfahrtskirche auf dem Heiligen Berg.

„Wir Lehrer strahlen genauso wie ihr“, sagte Volz zu den Absolventen. „Es ist etwas sehr Schönes, einen Schüler bis zum Abitur zu begleiten.“ Für ihn war es die erste Zeugnisvergabe am Gymnasium Starnberg, nachdem er vor einem Jahr die Schulleitung von Josef Parsch übernommen hatte. Als Ehrengast saß Parsch am Freitag im Publikum, worüber er sich sehr freue, so Volz – und auch, dass nach zwei Jahren „Streaming-Klimmzügen“ die Familien wieder dabei sein durften. „Es haben sich sehr viele Personen sehr viel Mühe gegeben, dass dieser Tag für unsere Abiturienten ein unvergesslicher wird.“, so Volz. Sei es das Orgateam um Verwaltungsangestellte Susanne Blasig, die Technikgruppe, die Elftklässler, die während der Veranstaltung bedienten, oder die Volksmusikgruppe unter Leitung von Musiklehrer Anton Bernhard, die musikalisch durch die Vergabe führte.

Zweitbester Jahrgang seit neun Jahren am Gymnasium Starnberg

Kursweise liefen die Abiturienten, in Starnberg traditionell in Tracht gekleidet, über einen roten Teppich zur Bühne, wo sie ihre Zeugnisse überreicht bekamen. Zu jedem Schüler hatten die jeweiligen Deutschlehrer ein paar Worte geschrieben, die laut verlesen wurden. Stellvertretende Direktorin Uta Lechner war mit der Leistung zufrieden. „Mit einem Gesamtschnitt von 2,1 ist dieser Jahrgang der zweitbeste seit neun Jahren“, sagte sie. „Und unter den 19 Kandidaten mit einem Schnitt unter 1,5 sind fast gleichviele Jungs wie Mädchen.“ Walter Nirschl, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Gymnasiums Starnberg, verlieh den Elmar-von-Trauwitz-Preis für besonderes Engagement in der Schulgemeinschaft an Erik Linnemann, der sich als Schülersprecher, Ansprechpartner, Organisator und Vorbild engagiert habe.

Linnemann hielt nach der Zeugnisübergabe stellvertretend für seine Stufe die Abiturientenrede, in der er Freude und Ergriffenheit, aber auch Kritik und Wünsche zum Ausdruck brachte. „Wir haben nun eine gute Basis, um darauf aufbauen zu können“, sagte er. „Wir werden die gemeinsame Zeit nicht vergessen, aber ganz ehrlich: Mit Schule reicht es mir jetzt.“

Besondere Worte von Schulleiter Thomas Volz zum Schluss der Verleihung

Thomas Volz gab den Anwesenden noch ein paar Gedanken mit auf den Weg. So sprach er die Resilienz an, die sich jeder Schüler auf dem Weg zum Abitur angeeignet habe. Jeder Kampf gegen schlechte Noten oder Inhalte, die scheinbar „unnötig“ seien, stärke die Widerstandsfähigkeit. Er mahnte zum lebenslangen Weiterlernen, lobte das Durchhaltevermögen während der Pandemie und in besonderem Maße die Eltern. „Ich habe das Gefühl, Lehrer und Eltern ziehen an einem Strang und am anderen Ende seid ihr zum Abitur gezogen worden“, sagte er. „Erst wenn ihr selbst Eltern seid, werdet ihr erkennen, was eure Eltern da für euch geleistet haben.“ Für besondere fachliche Leistungen erhielten Inga Schilling, Ferdinand Gehlen und Maria Skalla einen Ehrenpreis im Fach Latein, Elisa Lang schrieb das beste Matheabitur, Nadine Lehmann erhielt für ihre Leistungen in Physik die Mitgliedschaft in der deutschen physikalischen Gesellschaft. Mit „Monaco Franze“ entließ die Musikgruppe die Abiturienten in das Leben. val

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