Ob das Ferienprogramm der Stadt Starnberg heuer stattfinden wird, entscheidet sich frühestens Mitte April. Beliebt war in der Vergangenheit immer der Tag bei der Wasserwacht.
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Ob das Ferienprogramm der Stadt Starnberg heuer stattfinden wird, entscheidet sich frühestens Mitte April. Beliebt war in der Vergangenheit immer der Tag bei der Wasserwacht. 

Entscheidung fällt Mitte April

Hoffnung auf Starnberger Ferienprogramm im Sommer

  • Peter Schiebel
    vonPeter Schiebel
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Gibt es in diesem Jahr erneut kein Ferienprogramm? Vergangenes Jahr hatte die Stadt Starnberg das Sommerferien-Programm wegen Corona komplett abgesagt. Für heuer gibt es noch Hoffnung.

Starnberg – Die Stadt Starnberg hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, in den Sommerferien in diesem Jahr wieder ein Ferienprogramm anzubieten. Der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrats hat in dieser Woche einstimmig beschlossen, zunächst bis 12. April die Planungen fortzuführen. „Wir möchten explizit ein Programm machen, können aber noch nicht sicher sein, was wir anbieten dürfen“, sagte der zuständige Amtsleiter Ludwig Beck mit Blick auf die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Einschränkungen und Regeln.

Der Zeitplan der Verwaltung sieht vor, bis Ende Februar die Vorgespräche mit den beteiligten Vereinen zu führen. Die Rückgabe der Angebote ist für Mitte März vorgesehen, Ende März würde dann die Organisation der Veranstaltungen beginnen. Für all das entstehen noch keine nennenswerten Kosten, erst danach wird es teuer, wenn Eintritte gebucht und das Infoblatt gedruckt werden müssen. Stichtag dafür ist der 12. April. Sollte zu diesem Termin ein Ferienprogramm mit vielen Veranstaltungen unter freiem Himmel und unter Vorgaben wie Abstands- und Hygieneregeln aufgrund dann geltender Vorgaben nicht möglich sein, empfiehlt die Verwaltung die komplette Absage. Bis dahin „können wir so tun, als wäre nichts“, sagte Bürgermeister Patrick Janik in der Sitzung.

Vor allem den Grünen erschien eine mögliche Absage des Sommerferien-Programms bereits Mitte April reichlich früh. „Das möchte ich verhindern“, sagte Kerstin Täubner-Benicke. Die Stadt sollte sich nach Vorstellung der Grünen die Möglichkeit offen halten, auch noch später auf mögliche Lockerungen der Pandemie-Regeln reagieren zu können. „Wir brauchen ja vielleicht keinen Papier-Flyer, sondern stellen die Angebote nur ins Internet“, schlug Täubner-Benicke vor, um Kosten zu reduzieren. Nicht zuletzt auf Wunsch der Grünen beschloss der Ausschuss ebenfalls einstimmig, dass eine endgültige Absage deshalb zuvor mit den politischen Vertretern zu besprechen ist. Janik hat dafür bereits zwei Termine im Auge: die Fraktionsvorsitzendenbesprechung gleich am 12. April oder die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses eine Woche später.

Im vergangenen Jahr hatte die Verwaltung das Ferienprogramm coronabedingt komplett abgesagt. Die Erstellung des Programms ist für die Stadt mit einem „erheblichen Zeit- und Kostenaufwand“ von rund 10 000 Euro jährlich ohne Personalaufwand verbunden, hieß es in der Sitzungsvorlage. ps

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