+
Jetzt ist es offiziell: Den Titel Fairtrade-Stadt nahm Bürgermeisterin Eva John (4.v.r.) stellvertretend für die Stadt Starnberg bei der Auszeichnungsfeier entgegen. 

Eine von 600 Kommunen in Deutschland

Starnberg ist Fairtrade-Stadt

Die internationale Gemeinschaft der Fairtrade-Städte zählt seit kurzem ein neues Mitglied: die Kreisstadt Starnberg.

Starnberg – Bürgermeisterin Eva John nahm die Urkunde und den offiziellen Titel bei der Auszeichnungsfeier im Rahmen des Stadtfestes von Daniel Caspari vom Kölner Verein Trans Fair in Empfang.

Seit Anfang des vergangenen Jahres arbeitete eine Steuerungsgruppe aus Ehrenamtlichen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung auf diesen Tag hin. Die Projektbeauftragten konnten das Starnberger Gymnasium, die Kirchengemeinden, die STAgenda 21, den örtlichen Weltladen sowie einige Gastronomen, Einzelhändler und Vereine als Partner gewinnen. „Ich freue mich darüber, dass wir eine sehr kreative und tatkräftige Gruppe in Starnberg haben, die hierbei vorangeht und der wir es auch zu verdanken haben, dass wir heute diese Auszeichnung erhalten“, würdigte John die Mitglieder der Steuerungsgruppe. Der Titel Fairtrade-Stadt sei ein erster wichtiger Schritt, aber klar verbunden mit dem Auftrag, sich auch weiterhin Gedanken zu machen, wie jeder Einzelne den fairen Handel in der Stadt vorantreiben könne, betonte sie.

Dafür gab die Bürgermeisterin ihrem Publikum auch direkt hilfreiche Tipps mit auf den Weg: In der Region solle man all das einkaufen, womit die heimische Landwirtschaft gestützt werden könne. Kaffee, Kakao und andere Produkte, die nicht regional hergestellt werden, seien am besten über fairen Handel zu erwerben.

Starnberg gehört nun zu den mehr als 2000 Fairtrade-Städten, die über insgesamt 36 Länder verteilt sind. In Deutschland tragen mittlerweile etwa 600 Kommunen den Titel. Im Landkreis Starnberg haben sich unter anderem die Gemeinden Gauting und Herrsching bereits als Fairtrade-Gemeinden zertifiziert. 

Lesen Sie auch: 

Wahlwerbung soll künftig in Starnberg nur noch auf dafür vorgesehenen Plakatwänden möglich sein. Folgt der Stadtrat der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses, fallen die bisher gültigen Ausnahmen weg. Die Verwaltung hatte ganz andere Pläne.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Entsetzen nach Fest: Russische Plattform mit übler Hetze gegen Flüchtlinge
Entsetzen und Abscheu hat eine realitätsferne und diffamierende Darstellung im Internet über das „interkulturelle Fest“ der Gautinger Tafel in der Würmtalgemeinde …
Entsetzen nach Fest: Russische Plattform mit übler Hetze gegen Flüchtlinge
Bundeswehr sammelt mehr als 18 000 Euro
Zwei Wochen lang sammelten Soldaten und Zivilbeschäftigte der Bundeswehr im Landkreis Starnberg Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Das Ergebnis ist …
Bundeswehr sammelt mehr als 18 000 Euro
Schorn: Umweltschützer machen mobil
Grüne und Bund Naturschutz machen weiter gegen das geplante Gewerbegebiet in Schorn mobil. Nächste Woche gibt es eine Diskussionsveranstaltung dazu. Derweil gibt es im …
Schorn: Umweltschützer machen mobil
Ein Theaterstück vom Tutzinger Bauamtsleiter
Klaus Menzinger, Bauamtsleiter im Tutzinger Rathaus, hat ein Theaterstück geschrieben. Abgesegnet hat es ein Schauspieler der „Rosenheim Cops“ aus dem Landkreis. „Oh …
Ein Theaterstück vom Tutzinger Bauamtsleiter

Kommentare