Zauberhaft: Die Eröffnungsshow zum Eiszauber 2014 war ein Hingucker – auf der vergleichsweise kleinen Eisbahn allerdings auch eine Herausforderung für die Tänzerin Alexandra Steffke. Foto: Jaksch

Dritter Eiszauber wie gehabt

Starnberg - Die Starnberger können sich freuen: Ende Januar startet der Eiszauber auf dem Kirchplatz - zum dritten Mal. Die schlechte Nachricht: Eine größere Eisfläche wird es nicht geben.

Leben auf dem Kirchplatz auf 300 Quadratmeter Eisfläche, an Glühwein- und Essensständen, ein Ort fürs gesellige Beisammensein im Freien und zum Schauen: Das war der Eiszauber 2014 und so wird voraussichtlich auch die Wiederauflage 2015 von Freitag, 23. Januar, bis Sonntag, 8. Februar. Stadtförderin Sarah Buckel hält am bewährten Konzept ihres Vorgängers Lars Werkmeister fest und justiert nur die Stellschrauben, etwa an der Eiszeit für alle. „Die Events, etwa Modenschauen oder Vorführungen, sollen dieses Mal nicht länger als eine halbe Stunde dauern“, sagt Buckel. „Danach ist das Eis wieder für alle zugänglich.“ Diese Lehre hatte Buckels Vorgänger bereits aus dem Eiszauber 2013 gezogen und die freien Zeiten vergrößert. Prompt waren 2014 rund 350 Menschen täglich auf dem Eis, 50 mehr als im Vorjahr.

Dass der Eiszauber einschlägt, wissen auch die Starnberger Geschäftsleute. Am vergangenen Montag schickte Buckel Infobriefe zur Bandenwerbung raus, am Mittwoch hatte sie bereits Rückläufe. 66 Meter Bandenwerbung sind zu vergeben, die Stadtförderin ist guter Dinge, dass sie den Werbeplatz komplett verkaufen wird.

Einen Rückschlag erfährt die Erfolgsgeschichte Eiszauber: Es wird keine größere Fläche geben, es bleibt bei der Arena des Vorjahres von 15 mal 18 Meter. „Wir konnten den Wochenmarkt, der donnerstags am Vormittag am Kirchplatz stattfindet, nicht woanders unterbringen“, sagt Buckel. Man habe den Marktleuten das Rondell am Bayerischen Hof angeboten, doch das sei abgelehnt worden. „Die Händler sagen, sie hätten dort 50 Prozent Einbußen gehabt.“ Nachdem der Wochenmarkt bereits für andere Ereignisse weichen muss, hatten die Kaufleute kein Verständnis: „Sie müssen eben so oft ausweichen, deshalb wollten sie das nicht mehr“, sagt die Stadtförderin.

Buckel sieht jedoch darin auch einen Vorteil: „Dann bleibt das Defizit überschaubar.“ Der Verein Stadtmarketing, der den Eiszauber vergangenes Jahr organisierte, ging dank eines städtischen Zuschusses von mehr als 30 000 Euro mit einer schwarzen Null aus der sehr erfolgreichen Veranstaltung. Nun ist das Stadtmarketing eine Stabsstelle der Stadt und der Eiszauber eine städtische Veranstaltung. Der Zuschuss werde voraussichtlich der gleiche bleiben, ebenso die Kostenstruktur, nachdem die selbe Eisbahn wie vergangenes Jahr aufgebaut wird. Der Eiszauber 2014 kostete insgesamt rund 80 000 Euro.

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