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Starnberg hat die meisten Spätgebärenden

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Über den Nachwuchs Thomas freuen sich Mama Cordula Kleinhietpaß, die große Schwester Clara, Papa Guido und Bruder Lukas (v.l.).  Foto: Jaksch
Über den Nachwuchs Thomas freuen sich Mama Cordula Kleinhietpaß, die große Schwester Clara, Papa Guido und Bruder Lukas (v.l.). Foto: Jaksch

Landkreis - Die meisten späten Mütter leben im Landkreis Starnberg. Der Anteil der Frauen, die mit 35 Jahren und später ein Kind bekommen, liegt hier am höchsten.

In Bayern ist jede vierte Mutter älter als 35 Jahre. Im Landkreis Starnberg liegt der Prozentsatz bei 36,1 Prozent - für das Jahr 2009.

Cordula Kleinhietpaß ist eine von vielen Müttern im Landkreis Starnberg, die sich für eine aus medizinischer Sicht gesehen relativ späte Schwangerschaft entschieden hatte. Seit neun Jahren ist die Starnbergerin verheiratet, Sohn Thomas kam im November im Kreiskrankenhaus auf die Welt. Die 35-Jährige ist nun stolze Mutter von drei Kindern und „sehr, sehr glücklich“, sagt die Juristin.

Die älteste Mutter, die 2010 im Kreisklinikum ein Kind zur Welt gebracht hat, war nach Angaben von Klinikgeschäftsführer Dr. Thomas Weiler 52. Der Kinderwunsch werde immer weiter nach hinten verschoben, weiß die Starnberger Hebamme Centa Satzger. Und weil im Landkreis Starnberg viele gut situierte Familien leben, deren Töchter studieren und auch noch in ihren Beruf einsteigen wollen, ist der Anteil Spätgebärender ihrer Meinung nach besonders hoch.

Auszusetzen haben die Hebammen daran nichts. Im Gegenteil: „Viele der über 35-Jährigen haben sich bewusster für ein Kind entschieden und sind sehr auf die Schwangerschaft bedacht“, weiß Marietta von Bassewitz, Beleghebamme im Kreisklinikum. Sie bestätigt die Aussagen von vielen Frauenärzten, dass die als „Risikoschwangere“ geltenden Frauen über 35 besonders sorgsam sind, die Kontrolltermine einhalten, gesund essen, nicht rauchen, keinen Alkohol trinken und Stress vermeiden.

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