Verkehr im Regen
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Unwetter in der Region

Land unter in Starnberg: Den neuen Kreisverkehr trifft es heftig

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    Michael Baumgärtner
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Ein heftiges Unwetter bringt seit dem frühen Dienstagabend massive Regenfälle in den Landkreis. Betroffen ist vor allem die Kreisstadt Starnberg.

Landkreis – Der neue Kreisel zwischen Söcking und Perchting: überflutet und stundenlang gesperrt. Die B 2 vom Tutzinger-Hof-Platz in Richtung Weilheim: überflutet und rund eine halbe Stunde gesperrt. Dazu vollgelaufene Unterführungen und von Wassermassen herausgedrückte Gullys. Ein heftiges Unwetter mit massivem Regen hat gestern Nachmittag weite Teile des Landkreises heimgesucht und vor allem in und rund um die Kreisstadt ein Verkehrschaos verursacht.

Der Sprecher der Kreisbrandinspektion, Anton Graf, berichtete um 20 Uhr gegenüber dem Starnberger Merkur von mehr als 60 Einsätzen. Über 100 Feuerwehrleute waren zu dem Zeitpunkt im Einsatz. Die meisten waren damit beschäftigt, vollgelaufene Keller wieder leer zu pumpen. Bis etwa 20.30 Uhr verzeichnete er an einer Messstelle in Perchting etwa 65 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

Als besonders neuralgischer Punkt entpuppte sich der neue Kreisel zwischen Söcking und Perchting, der von etwa 18 Uhr an gesperrt werden musste. Eine braune Dreckbrühe breitete sich von den noch nicht befestigten großen Böschungen auf der Fahrbahn aus. Die Umleitungen über den Maxhofkreisel beziehungsweise über Hadorf waren schnell überlastet. Wann der Kreisel wieder für den Verkehr freigegeben wird, war am Abend völlig offen. Pendler sollten die Strecke nach Möglichkeit umfahren. Inwieweit das Auswirkungen auf die Buslinien 950 und 951 hat, war noch nicht abzusehen.

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Behinderungen gab es auch in der anderen Richtung. So war die Strecke von Percha in Richtung Berg total verstopft. Die Feuerwehr regelte dort den Verkehr. Noch weiter auf der A 95 warnten Polizei und Verkehrsfunk vor Aquaplaning zwischen dem Anschluss an die B 2 und Sendling-Süd. Zwischen Schäftlarn und Fürstenried staute sich der Verkehr auf rund fünf Kilometern Länge.

In der Stadt Starnberg gab es vielerorts chaotische Szenen. So stand an der Museumsunterführung das Wasser auf der gesamten Breite etwa 40 Zentimeter hoch. An anderen Stellen schwemmten die Wassermassen gefüllte Müllsäcke über Gehwege und Straßen. Das Technische Hilfswerk lieferte Sandsäcke ans Starnberger Feuerwehrhaus, um das Wasser an neuralgischen Stellen eindämmen zu können. Betroffen waren auch Gilching und Gauting, wo ebenfalls Unterführungen vollliefen, etwa am Bahnhof in Gauting und in der Römerstraße in Gilching.

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