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Die DLRG ist 365 Tage im Jahr im Einsatz. Im katen Wasser wird der Einsatz aber zur Gefahr für alle.

Rettungseinsatz

„Nicht die Zeit für Wassersport“

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Gleich zweimal ist sind am Sonntag Rettungskräfte alarmiert worden, um Wassersportler in Not zu retten. beide Fälle auf dem Starnberger See. DLRG-Chef Walter Kohlenz meint, das sei verantwortungslos, aktuell aufs Wasser zu gehen.

Starnberg - Walter Kohlenz, Vorsitzender der DLRG Pöcking Starnberg, ist auf Menschen, die in diesen Tagen Wassersport machen, nicht gut zu sprechen. Zwei von ihnen haben am Sonntag ein Großaufgebot an Rettungskräften in Bewegung gesetzt. Um 13 Uhr war es ein Kitesurfer vor Possenhofen, gegen 16 Uhr ein Surfer an der Seeburg. In beiden Fällen konnten sich die Wassersportler selbst an Land retten und brauchten auch keine medizinische Versorgung. Aber bei einem Notruf, müssen die Retter immer vom schlimmsten Fall ausgehen, darum waren gestern rund 150 Einsatzkräfte vor Ort – in der Luft, an Land und auf dem Wasser, inklusive Taucher.

„Wegen so einem Schmarrn müssen wir ausrücken“, schimpft Kohlenz, der zwar nicht dabei war, aber es sind seine Leute, die gleich zweifach in Gefahr gebacht werden. Zum einen hat der See aktuell nur vier Grad, zum anderen herrscht eine Pandemie. „In dieser Krisenzeit sollten es die Leute unterlassen, so was zu machen. Es ist keine Zeit, um Wassersport zu betreiben und sich und andere im Notfall in Gefahr zu bringen.“ 

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