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Blick ins Innere des Wasserparks bei einem Baustellenrundgang im März.

Wasserpark

Rathaus reagiert auf Kammerl-Kritik: Dach-Vorfall ohne Folgen

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Hat es bei den Umbauarbeiten des Starnberger Wasserparks einen Deckenabsturz gegeben - und wenn ja, mit welchen Folgen? Dazu gibt es vor allem zwei Meinungen.

Starnberg – Handfester Skandal oder Sturm im Wasserglas? Die Frage stellt sich aktuell beim Umbau des Wasserparks. Die Fraktionsvorsitzende der Parteifreien im Stadtrat, Angelika Kammerl, berichtet davon, „dass bei Arbeiten an der abgehängten Decke diese im Ganzen abgestürzt ist“. Dabei beruft sie sich auf Aussagen der beauftragten Architektin. „Man könne von Glück reden, dass niemand zu Schaden gekommen ist“, schreibt Kammerl in einem Dringlichkeitsantrag, dessen Beratung der Stadtrat vor drei Wochen zwar beschlossen, dann aus Zeitgründen aber vertagt hatte. Kammerl will die Stadtverwaltung damit verpflichten, einen 18 Punkte umfassenden Fragenkatalog zu beantworten – zum Deckenabsturz, zum später festgestellten Wassereintritt am Dach und den Folgen. Dabei gehe es auch um Haftungs- und womöglich sogar strafrechtliche Fragen.

Gestern reagierte die Stadtverwaltung darauf. „Im Zuge der Demontagearbeiten im Altbestand musste im Januar 2016 die vorhandene abgehängte Alupaneeldecke demontiert werden“, heißt es in einer Pressenotiz. Dabei hätten sich Felder gelöst, die sowie zu demotieren gewesen seien. „Es handelte sich hier um Felder einer leichten Abhangdecke, nicht um eine massive Betondecke.“ Es seien weder Personen zu Schaden gekommen, noch sei materieller Schaden im Umfeld entstanden. „Die im Sommer 2017 festgestellte Sanierungsbedürftigkeit des Daches steht in keinerlei Zusammenhang mit den Demontagearbeiten an der Decke.“ 

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