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Ein frühes Modell des „Starnberg-Shoppers“: In der Endversion sind beispielsweise die Tragegriffe breiter.

Cityinitiative

Starnberg-Shopper: Gutes Gewissen beim Einkauf

Die Cityinitiative Starnberg sagt Plastiktüten den Kampf an: Sie plant den „Starnberg-Shopper“. Wer eine wiederverwendbare Einkaufstasche kauft, hilft der Umwelt gleich doppelt. 

Starnberg – Beim Einkaufen kann man Starnberg bald immer dabeihaben: Die Cityinitiative bereitet derzeit einen „Starnberg-Shopper“ vor, eine Einkaufstasche für Starnberg, die wie der Starnberger-See-Pfandbecher Identität fördern und die Umwelt schonen soll. Plastiktüten sollen so vermieden werden.

45 mal 38 mal 15 Zentimeter – in den „Starnberg-Shopper“ passt allerhand hinein. Die Tasche mit dem unverwechselbaren Starnberg-Aufdruck soll für 2,50 Euro unter die Kunden gebracht werden, so der Plan der Cityinitiative. Einzelhändler bestellen eine bestimmte Menge und verkaufen die Taschen, dafür wird ihr Firmenlogo an einem Anhänger angebracht. Der Vorstand des Vereins will möglichst viele Händler zum Mitmachen bewegen und sammelt derzeit Bestellungen. Zielstellung: mehr Nachhaltigkeit und mehr Umweltschutz in der Stadt.

Die Taschen werden aus dem Kunststoff PET hergestellt, dem „momentan umweltfreundlichsten Material“ für solche Taschen, wie Victoria Lettl, zweite Vorsitzende der Cityinitiative, betont. „Der Shopper kann vielmals benutzt werden“, sagt sie – nicht nur zum Einkaufen. Er kann auch als Bade- oder Sporttasche dienen, nur als Beispiel. „Es gibt also für jeden Starnberger einen Grund, den Shopper gerne durch die Stadt zu tragen“, findet Victoria Lettl. Die Initiative findet die Unterstützung von Kreis-Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt, wie der Pfandbecher auch. Selbst im Starnberger See finde man Mikroplastik, also Reste vor allem von Plastiktüten.

Der Umweltgedanke der Cityinitiative geht noch weiter: „Für jeden Shopper, der von den Händlern gekauft wird, spendet die Cityinitiative Starnberg 50 Cent an die Umweltschutz Organisation ,Plant-for-the-Planet’. Wir freuen uns über jeden Händler, der an unserem Umweltschutz und Nachhaltigkeitsgedanken anknüpft und mitmacht.“ Plant-for-the-Planet entstand 2007 durch eine Idee des damals neunjährigen Felix Finkbeiner aus Pähl und pflanzt weltweit Bäume – bisher mehr als 15 Milliarden. Wer eine Tasche kauft, hilft der Umwelt.

Interessierte Unternehmen können sich unter vorstand@sta-city.de danach erkundigen. 

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