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Technische Hilfe in den Ferien: Stephanie Wodarczyk (blaue Uniform) zeigte den Ferienkindern spielerisch, wie das THW arbeitet.

Technisches Hilfswerk

Spiel und Spaß beim THW

Starnberg – Was macht das Technische Hilfswerk (THW)? Die Antwort bekamen Kinder dieser Tage bei einer Aktion im Rahmen des Starnberger Ferienprogramms.

Jugendleiterin Stephanie Wodarczyk (29) aus Starnberg, die sich mit anderen Mitarbeitern um die sieben Teilnehmer kümmert, war zufrieden. Das THW hat übrigens eine eigene Jugendgruppe.

„Wir sind für den Katastrophenschutz im In- und Ausland verantwortlich“, erklärt sie den Kindern. Wie auch die Freiwillige Feuerwehr setzt sich das Team aus ehrenamtlichen Helfern zusammen. „Wir wollen den jungen Erwachsenen zum einen zeigen, was unsere Tätigkeit ausmacht, zum anderen sind wir auch für jeden Freiwilligen dankbar und hoffen, Interesse zu wecken“, sagt die 29-Jährige.

„Anfangs haben wir mit den Kindern Fahrradtouren gemacht, aber mittlerweile sind wir mehr auf dem THW-Gelände,“ berichtet sie. Um 11 Uhr treffen die Teilnehmer ein und verbringen insgesamt fünf Stunden auf dem Gelände. „Zuerst gehen wir theoretisch die Abläufe durch. Das gerade erlernte Wissen können sie dann bei den praktischen Spielen anwenden. Zum Beispiel sollen die Kinder mithilfe eines Hebekissens einen Verschütteten retten. Auf dem Kissen steht ein Eimer mit Wasser, der nicht umgeworfen werden darf. In Teamarbeit tasten sie sich ran“, beschreibt die Jugendleiterin. Eine Rundfahrt mit einem der THW-Einsatzwagen durch Starnberg gehörte auch dazu. „Das ist das eigentliche Highlight“, gibt Wodarczyk schmunzelnd zu.

Am Ende des Tages haben sich die Buben und Mädchen durch die Aufgaben zu einer kleinen Gemeinschaft zusammengeschlossen. „Ohne Zusammenarbeit geht in diesem Beruf viel schief“, bekräftigt Wodarczyk.

Wer sich unabhängig von der Ferienaktion für die Arbeit beim THW interessiert, kann sich auf www.thw-jugend-starnberg.de informieren. Bereits ab zehn Jahren kann man beim THW mitmachen.  lm

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