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Ein neuer Rahmen für die Kanaldeckel auf der Wittelsbacher Straße: Routinearbeit für die vom Abwasserverband beauftragte Firma. Die Stadtverwaltung hat mit der Erlaubnis, die Straße teils zu sperren, gewartet, damit nicht zu viele Baustellen den Verkehr beeinträchtigen.

Kanalunterhalt

Starnberg: Weg mit den tiefer gelegten Deckeln

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Starnberg – Ungewohntes Bild auf der Wittelsbacherstraße in Starnberg gestern: kaum Verkehr und vor allem jede Menge freier Parkplätze. Der Grund waren ein Halteverbot und eine Verkehrsbeschränkung, die die Stadt verhängt hatte.

Damit der Abwasserverband Starnberger See die Kanaldeckel erneuern kann. Vermutlich im Laufe des heutigen Tages sind die Arbeiten bereits abgeschlossen, kündigte Verbandsgeschäftsführer Norbert Impelmann gestern an.

Im Grunde ist es eine Routinearbeit, die da gemacht wird. „Gullydeckel sacken mit der Zeit ab, wenn viel Verkehr drüberläuft“, sagt Impelmann. „Richtig kaputt gehen sie vom Schwerlastverkehr. Dann brechen die Rahmen durch, dann sackt man durch.“ Wenn die Deckel tiefer lägen als der Rest der Straße, könne es zu Unfällen kommen. Deshalb würden etwa zehn Deckel ausgetauscht und rundherum neu asphaltiert.

Eine übliche Unterhaltsmaßnahme also, die da auf der Wittelsbacherstraße passiert. Und doch ein Novum: Denn erstmals ist der Abwasserverband auf der Wittelsbacherstraße zugange, seit die Kanäle in das Eigentum des Verbands übergegangen sind. Früher waren Kanäle und damit auch deren Deckel Sache der Stadt. Seit 1. Januar 2014 sind sie Sache des Abwasserverbands Starnberger See.

Der hätte die Arbeiten eigentlich gerne eher durchgeführt. „Wir haben früher keine verkehrsrechtliche Anordnung bekommen, nur jetzt, für diese Woche“, sagt Impelmann. Die Stadt sei offenbar der Meinung gewesen, dass es sonst zu viele Baustellen in der Stadt gäbe. Betrachtet man, was in den vergangenen Wochen unter anderem wegen der Baustelle an der Leutstettener Straße auf der Wittelsbacherstraße los war, sei das verständlich. „Die Stadt versucht zu koordinieren, dass das Chaos nicht zu groß wird.“  

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