Fototoxisch: Der Riesenbärenklau kann bei Berührung schwere Hautverbrennungen verursachen.
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Fototoxisch: Der Riesenbärenklau kann bei Berührung schwere Hautverbrennungen verursachen. (Symbolbild)

Giftige Pflanze

Bei dieser Pflanze gilt Vorsicht! - Tipps zur Bekämpfung des Riesenbärenklaus

Bei Berührung kann der Riesenbärenklau schwere Hautverbrennungen verursachen. Das Landratsamt rät, die Giftpflanze möglichst früh zu bekämpfen und gibt entsprechende Tipps.

Landkreis – Die derzeit warme und nasse Witterung lässt die Pflanzen so richtig sprießen. Aber nicht nur harmloses Grün, auch der gesundheitsschädliche Riesenbärenklau, auch Herkulesstaude genannt, wächst mit dem Anstieg der Temperaturen in Verbindung mit den reichlichen Niederschlägen der vergangenen Wochen wieder. Viele Jungpflanzen haben jetzt bereits eine Höhe von etwa 40 Zentimeter erreicht. Das Landratsamt Starnberg weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass bereits jetzt mit der Bekämpfung des Riesenbärenklaus begonnen werden sollte, da dies weniger mühsam und weniger gefährlich ist als später im Jahr.

Tipps zur Bekämpfung des Riesenbärenklaus

Einzelpflanzen kann man mitsamt des Vegetationskegels und der Wurzel ausgraben oder aber man kann auch den Spross zuerst abhacken. Dadurch bleiben der Pflanze keinerlei Regenerationsmöglichkeiten, sie wird zwangsläufig absterben. Da das ganze Jahr über weitere Jungpflanzen keimen können, ist eine regelmäßige Nachkontrolle des Standorts notwendig. Was man jedoch auf keinen Fall vergessen darf: Die Pflanzensäfte des Riesenbärenklaus sind fototoxisch. Das heißt, sie lösen bei der Berührung Hautreaktionen mit Verbrennungen ersten und zweiten Grades aus. Die Bekämpfung sollte auf jeden Fall bei bedecktem Himmel und mit Schutzkleidung stattfinden. Nähere Informationen gibt es unter: www.lk-starnberg.de/Bürgerservice/Umwelt-Natur-Klimaschutz/Naturschutz/Arten-und-Biotopschutz/Neophytenbekämpfung.

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