Markus Bucher an der Wasserwachtstation der BRK-Wasserwacht in Percha, Starnberger See.
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Die Wasserwacht Starnberg musste das am Grund festsitzende Boot freischleppen.

Niedrigwasser im Starnberger See

Wasserwacht schleppt auf Grund gelaufene Segeljolle frei

  • Michael Baumgärtner
    vonMichael Baumgärtner
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Der Wasserstand des Starnberger Sees ist derzeit sehr niedrig. Das wurde einer Segelcrew am Samstag zum Verhängnis.

Starnberg – Der Wasserstand des Starnberger Sees ist derzeit sehr niedrig. Das wurde einer Segelcrew am Samstag zum Verhängnis. Gegen 18 Uhr führten die Segler in ihrer Jolle in der Starnberger Bucht verschiedene Manöver durch. Etwa 100 Meter vor der Station der Starnberger Wasserwacht lief das das Boot plötzlich auf Grund und fuhr sich mit dem Schwert im Boden regelrecht fest. Ein ehrenamtlicher Helfer der Wasserwacht Starnberg, der zu diesem Zeitpunkt zufällig an der Station war, hörte die Versuche der Mannschaft, andere Bootsführer um Hilfe zu bitten. der ließ weitere Helfer alarmieren, die wenige Minuten später vor Ort waren.

Zwischenzeitlich waren die Mitsegler des Skippers von einem Motorboot aufgenommen worden, was aber immer noch nicht genug Auftrieb brachte, damit sich die Jolle von selbst wieder lösen konnte. So setzten zwei Wasserwachtler vom Rettungsboot auf den Segler über. Gemeinsam brachten sie das Segelboot in Schieflage, um das Schwert aus dem Schlamm zu lösen und den Tiefgang zu verringern. Schließlich konnte die Jolle mit dem Motorboot der Wasserwacht freigeschleppt werden.

Auch wenn der Wasserstand im Vergleich zum Jahresmittelwert gar nicht so niedrig scheint, birgt der momentan niedrige Seespiegel doch erhöhte Gefahren. Die Polizei empfiehlt den Bootsführern deshalb, immer genau zu beobachten, wie weit es noch bis zum Grund ist, um nicht aufzulaufen. Sollte es allerdings doch einmal so weit kommen, dann sind die Rettungskräfte der Wasserwacht Starnberg über die Nummer 112 jederzeit einsatzklar – auch wenn die Station nicht besetzt ist.  

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