+
Und jetzt Walzer: Bei der Redoute in der Schlossberghalle tanzten die Paare zu den Klängen des Salonorchesters Karl Edelmann bis weit in die Nacht.

Redoute in der Schlossberghalle

Starnberg, wie es tanzt und lacht

  • schließen

Starnberg - Die elfte Auflage der Redoute in der Starnberger Schlossberghalle am Samstagabend war ein voller Erfolg.

Das Lob des Abends gebührte Sebastian Hofer. Er war bei der elften Auflage der Redoute am Samstagabend in der Schlossberghalle der Ballkönig. Was das bedeutet? „Er führt den ersten Tanz an, die Polonaise“, erklärt Judith Bucher, die Vorsitzende des Heimat- und Volkstrachtenvereins. „Die wichtigste Regel aber lautet: Er darf nie sitzen.“ Schließlich soll der König tanzen und die Stimmung anheizen. Macht bei einem Ball bis viertel nach zwei in der Nacht: sechs Stunden Walzer, Polka, Paso Doble, Tango...

So lange ging es am Samstag in der Schlossberghalle – und nicht nur Judith Bucher war vollauf zufrieden. Mit 200 Gästen war die Redoute sehr gut besucht, die meisten hatten sich fein in Schale geschmissen, Karl Edelmann und sein Salonorchester spielten die schönsten Melodien, zwölf Paare des Heimat- und Volkstrachtenvereins führten unter der Leitung von Dr. Helmut Schmücker einen höfischen Tanz aus England auf, und Tanzleiter Roland Kopf sagte abwechslungsreich die Tänze an.

Apropos Schale: Die Redoute lebt ja davon, dass die Gäste sich fein machen, in Abendgarderobe, in Tracht oder in Kostümen aus dem Theaterfundus, um die Stimmung eines Balls im 19. Jahrhundert nachzuahmen. Judith Bucher etwa kam im weißen Sissi-Kleid mit Reifrock, andere trugen Zylinder zu Hemd und Weste. Und so traf sich in der Schlossberghalle ein „ganz schön bunt gemischtes Publikum“, wie die Vorsitzende sagt. Judith Bucher: „Es ist der einzige Ball in Starnberg“ – und der schönste noch dazu. 

Bilder: Starnberger Redoute in der Schlossberghalle

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Höhenrainer Kicker landet in Klinik
Die Polizei wurde am Sonntag nach einem Fußballspiel nach Höhenrain gerufen. Grund: Ein gegnerischer Spieler sollen einen Höhenrainer Kicker nach dem Schlusspiff im …
Höhenrainer Kicker landet in Klinik
„Gelebter Umweltschutz“
Auch in der Marktgemeinde Dießen soll es künftig ein Repair-Café geben.
„Gelebter Umweltschutz“
St. Pius-Chor mit gelungenem Einstand im „Beccult“
Nachdem der letzte Ton verklungen war, lächelte Dirigent Norbert Groh das Orchester und die Chöre anerkennend an, Konzertmeisterin Esther Schöpf nickte zufrieden – und …
St. Pius-Chor mit gelungenem Einstand im „Beccult“
Die Krux mit den Einfriedungen
Hohe Bretterwände oder gar Mauern sind in Gauting als Grundstückseinfriedungen nicht erwünscht. Weil sich nicht jeder Bauherr an die einschlägige Satzung hält, hat der …
Die Krux mit den Einfriedungen

Kommentare