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So sehen Sieger aus: Der TSV Starnberg hat den Aufstieg mit einem Sieg gegen den Rivalen SpVgg Erdweg perfekt gemacht; Tobias Quick, Michael Hagmüller, Michael Köhler, Pragash Mohanamoorthy, Andreas Spiegel, Kai Kappe und Heimspielkoordinator Lars Golldack (v.l.)
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Tischtennis

Starnberg zurück in der Bayernliga

Abteilungsleiter Pragash Mohanamoorthy hat seine Mission erfüllt: Der TSV Starnberg ist nach einem dramatischen Match gegen letzten verbliebenen Konkurrenten zurück in der Bayernliga. 15 Jahre mussten die Fans darauf warten.

Starnberg – Vor rund zehn Jahren startete Pragash Mohanamoorthy seine Mission beim TSV 1880 Starnberg. „Bis ich 30 Jahre alt werde, sollten wir in der Bayernliga spielen“, erzählt der Tischtennis-Abteilungsleiter. Im Mai wird er 30, am Freitag machten seine Starnberger den Aufstieg in die Bayernliga Süd perfekt. Sie rangen in einer dramatischen Partie vor heimischer Kulisse den einzigen verbliebenen Konkurrenten SpVgg Erdweg mit 9:7 nieder.

„Mir ist eine große Last von den Schultern gefallen“, bekannte Mohanamoorthy. Besonders der unglücklich verpasste Aufstieg vor einem Jahr gegen Deggendorf hatte die Starnberger sehr geschmerzt. Umso eindrucksvoller trumpfte der TSV in dieser Landesliga-Saison auf. Bis auf den Ausrutscher vor zwei Wochen in Dillingen (8:8) gewannen die Seestädter alle Partien und durften so am Freitag bereits vorzeitig über die Meisterschaft jubeln.

Die zahlreichen Anhänger mussten in der Brunnangerhalle zunächst jedoch registrieren, dass der TSV etwas nervös startete. Während das Spitzendoppel Michael Hagmüller/Tobias Quick seine Pflicht erfüllte, verloren die Gastgeber die beiden anderen Doppel knapp. Dabei kassierten Andreas Spiegel und Michael Köhler ihre erste Saisonniederlage. „Das war so natürlich nicht eingeplant“, kommentierte Mohanamoorthy. Die ersatzgeschwächten Gäste zeigten auch im Anschluss, dass sie nicht gewillt waren, kampflos zu gratulieren. Michael Hagmüller konnte jedoch seinen Angstgegner Manfred Pielmeier-Güll in fünf Sätzen bezwingen. Quick verlor dagegen knapp gegen Martin Pachatz.

Nach Kai Kappes 3:1-Sieg kam wohl der Knackpunkt des Abends. Spiegel lag gegen Thorsten Becker bereits mit 0:2-Sätzen und 7:10 hinten. Doch er wehrte alle drei Matchbälle ab und drehte danach das gesamte Match. Nach Mohanamoorthys 3:0 gegen Harald Grassl führte der TSV mit 5:3.

Es blieb jedoch spannend. Köhler und Hagmüller verloren ihre Einzel. Im Anschluss wechselten sich Sieg und Niederlage ab, dank der Erfolge von Quick, Spiegel und Köhler ging es mit einer 8:7-Führung ins Schlussdoppel. Dort verwandelten Hagmüller und Quick kurz nach 0 Uhr beim 3:1 ihren zweiten Matchball.

Die Starnberger hatten bis 2002 bereits in der Bayernliga gespielt, ehe die Mannschaft nach dem Rückzug von Manager Gerhard Schuler abgemeldet werden musste. Mohanamoorthy startete den Aufbau 2007 von der 1. Kreisliga aus.

Tobias Huber

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