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Polizeibericht

Starnberger: Aus dem Flieger direkt auf die Wache

Bezahlen oder Gefängnis hieß es am Sonntagabend für einen 58 Jahre alten Starnberger am Flughafen München.

Starnberg – Der Deutsche lief den Bundespolizisten bei seiner Ankunft aus Manchester in die Arme. Die bayerische Justiz suchte nach ihm gleich mit zwei Fahndungsnotizen, wie die Bundespolizei am Flughafen mitteilt.

Zum einen hatte sich der 58-Jährige nach einer Verurteilung wegen Bodenverunreinigung durch das Amtsgericht Landsberg am Lech im August 2015 bis jetzt offensichtlich der Strafverfolgung entzogen. Dies nahm die Staatsanwaltschaft in Augsburg zum Anlass, nach dem Schmutzfink zu fahnden.

Zum anderen beauftragte die Staatsanwaltschaft München II anlässlich eines laufenden Ermittlungsverfahrens wegen Kennzeichenmissbrauchs die Polizeibehörden, den Aufenthaltsort des Starnbergers zu ermitteln. Nach seiner Festnahme am Flughafen bezahlte der Mann den geforderten Geldbetrag in Höhe von 1278,50 Euro aus der Verurteilung und ersparte sich so 30 Tage Haft. Nachdem auch noch sein aktueller Wohnort ermittelt war, durfte er die Wache der Bundespolizei wieder verlassen. Wie es mit dem Ermittlungsverfahren gegen den Mann jetzt weitergeht, war gestern nicht bekannt.

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