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Am Samstag herrschte auf dem Starnberger See reger Betrieb.

Starnberger Bucht

Boot gekentert: Segler muss auf Intensivstation

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Zunächst sah es für die Starnberger Wasserwacht wie ein Routineeinsatz aus - dann jedoch nahm der Einsatz am Samstagnachmittag eine dramatische Wendung.

Starnberg - Gegen 15.15 Uhr kenterte ein Segelboot in der Starnberger Bucht, wie die BRK-Wasserwacht mitteilt. Eine Bootsmannschaft der vor Ort ansässigen Wasserwacht rückte unmittelbar zum Einsatz zwischen Starnberg und Percha aus, um die Segler zu bergen und beim Aufstellen des Bootes zu helfen. 

Der scheinbare Routineeinsatz nahm aber eine dramatische Wendung. „Als das Motorrettungsboot beim bereits durchgekenterten Segelboot angekommen war, wurden die beiden Segler durch das Begleitboot des Segelvereins bereits aufgenommen“, berichtet der Vorsitzende der Wasserwacht, Markus Bucher. „Aber einer der beiden Segler war wohl für eine gewisse Zeit unter Wasser geraten und hatte viel Wasser geschluckt.“ Er hatte keine Rettungsweste getragen.

Die Wasserwachtärztin übernahm sofort die Erstversorgung des Patienten. „Aufgrund des gravierend schlechten Gesamtzustanden des Seglers, wurde er unter wasserwachtärztlicher Betreuung mit dem Rettungswagen ins Klinikum Starnberg eingeliefert und kam sofort auf die Intensivstation“, berichtet Bucher.

Er nimmt den Vorfall zum Anlass für einen dringenden Appel an alle Wassersportler: „Auch von einem vermeintlich sicheren Segelboot kann man ins Wasser fallen – eine Rettungsweste kann in vielen Fällen das Leben retten.“

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