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Starnberger Familienvater sucht Lebensretter

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Beide hoffen auf einen Knochenmark-Spender: die Bad Dürkheimer Landrätin Sabine Röhl und der Starnberger Peter Bulla. Der Landkreis Starnberg startet deswegen am 15. Januar eine Typisierungsaktion. © fkn

Starnberg - Sie wollen Leben retten? Dann gehen Sie am 15. Januar zur Typisierungsaktion des Landkreises. Je mehr sich in die Datenbank aufnehmen lassen, desto eher finden sich Spender für den Starnberger Peter Bulla und die Landrätin des Partnerkreises Bad Dürkheim. Beide haben Leukämie.

Peter Bulla dachte zunächst an eine Grippe, doch im November brachte eine genaue Untersuchung eines lebensbedrohliche Diagnose an den Tag: Leukämie. Seither wird der Vater einer fünf Monate alten Tochter behandelt, doch eine Stammzellenspende ist für ihn lebensrettend. Wie auch für Sabine Röhl, Landrätin des Starnberger Partnerkreises Bad Dürkheim. Auch sie hat Leukämie und braucht dringend eine Knochenmarkspende. In den Datenbanken jedoch fand sich bisher für keinen von beiden ein "genetischer Zwilling", der spenden könnte.

Das will das Landkreis Starnberg nur zu gerne ändern. Landratsamtsmitarbeiter haben sich bereits bei einer Aktion vor Weihnachten typisieren lassen. Am Samstag, 15. Januar, steht diese Möglichkeit allen Bürgern offen. „Ich hoffe, dass viele Bürgerinnen und Bürger unserem Aufruf folgen und zur Typisierungsaktion kommen“, betont Landrat Karl Roth. Von 11 bis 16 Uhr können sich Freiwillige im Landratsamt untersuchen und in die Datenbank der Aktion Knochenmarkspende in Gauting aufnehmen lassen. Aufwand: einige Minuten Zeit, eine Unterschrift, 2,5 Milliliter Blut. Als Spender kommen alle Menschen zwischen 18 und 50 Jahren in Frage - vorausgesetzt, sie haben nicht bestimmte Krankheiten, etwa am Herzen.

Die Blutproben werden untersucht, was pro Probe rund 40 Euro kostet. Wer als Spender in Frage kommt, wird mehrfach genau untersucht. Die Spende selbst erfolgt aus dem Becken, dafür muss man nur wenige Tage im Krankenhaus bleiben. Sven Asendorf aus Herrsching beispielsweise hat schon einmal Stammzellen gespendet. Es fühle sich an wie ein starker Muskelkater, beschrieb er einmal die Tage nach der Spende. Nichts gegen das Gefühl, Leben zu retten.

Zur Finanzierung der Untersuchungen bittet der Landkreis um Spenden. Die Konten:

Mehr dazu auf der Seite der Aktion Knochenmarkspende Bayern in Gauting: www.knochenmarkspende.de

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