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Ausbau von schnellem Festnetz-Internet kommt voran
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Der Ausbau von schnellem Festnetz-Internet kommt voran. Die Starnberger Schüler müssen sich aber noch etwas gedulden.

Glasfaseranschluss

Starnberger Schulen sollen schnelleres Internet bekommen

  • Peter Schiebel
    vonPeter Schiebel
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Die Stadt Starnberg will ihre Schulen ans Glasfasernetz anbinden. So soll ein durchgängiger und gigabitfähiger Anschluss ans Internet gewährleistet werden.

Starnberg – Einstimmig hat der Bauausschuss des Stadtrats in seiner jüngsten Sitzung das Vorhaben abgenickt. Kleiner Wermutstropfen: Vor 2022 wird es nicht so weit sein.

Hintergrund ist eine im vergangenen September erlassene Förderrichtlinie des Freistaats. Demnach übernimmt das Land Bayern unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 80 Prozent der Anschlusskosten, höchstens jedoch 50 000 Euro pro öffentliche Schule. In die Zuständigkeit der Stadt fallen die Grundschulen in Starnberg, Söcking und Percha sowie die Mittelschule und das Gymnasium. Nach einer ersten Grobkostenplanung durch eine Fachfirma aus Regensburg fallen Kosten von insgesamt gut 350 000 Euro an, von denen der Freistaat knapp 220 000 Euro übernehmen würde.

„Alle Schulen sind der Meinung, sie bräuchten diesen Anschluss“, sagte Stadtbaumeister Stephan Weinl. Das sei das wesentliche Ergebnis einer Befragung der Schulen gewesen. Deren Netzwerke umfassen derzeit mehrere mit den sogenannten Smartboards, also elektronischen Tafeln, verbundene Laptops in den Klassenzimmern sowie mehrere Rechner in PC-Räumen, Verwaltungsbüros und Lehrerzimmern. „Alle Rechner sind über die jeweiligen schulhausinternen Server mit dem Internet verbunden“, erklärte Weinl.

Im Zuge der Digitalisierung sollen künftig auch Tablets in Klassenstärke angeschafft und im Unterricht zum Einsatz kommen. „Wenn auf einmal ganze Klassen mit Tablets arbeiten, geht das aber nur mit einem leistungsfähigen Internet“, sagte Weinl und empfahl den Stadträten die Zustimmung zu dem Projekt.

Deren Meinung war eindeutig. „Das ist von der Priorität her ganz oben anzusiedeln“, sagte etwa Ludwig Jägerhuber (CSU). „Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass die Schulen digital arbeiten können“, erklärte Christiane Falk (SPD). Auch Franz Heidinger (BLS) sprach sich dafür aus, äußerte aber Bedenken, ob die Kosten nicht zu niedrig angesetzt sind. „Das ist ja fast geschenkt“, sagte er.

Nach dem Beschluss des Ausschusses kann die Verwaltung nun das Förderverfahren starten. Die Fachfirma geht davon aus, dass etwa 20 Monate nach Start der Ausschreibung die Glasfaseranschlüsse in Betrieb gehen können. 

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