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Blick von oben auf den Bahnhof See: Fünf Stadträte werden an der Mediation mit der Bahn beteiligt, beschloss der Stadtrat.

Mediation mit der Bahn

Seeanbindung: Fünf Stadträte reden mit

Fünf Stadträte werden sich an den Mediationsgesprächen der Stadt Starnberg mit der Bahn zur Seeanbindung beteiligen. Das hat der Rat beschlossen und die Vertreter benannt.

Starnberg – Das Verhandlungsteam der Stadt für die Mediation mit der Deutschen Bahn AG über die Bahnverträge zur Seeanbindung steht. Der Stadtrat habe sich auf fünf Mitglieder aus seinen Reihen verständigt, teilte das Rathaus wenige Tage nach einer nichtöffentlichen Sitzung mit.

„Im Mediationsverfahren mit der Deutschen Bahn wurde eine weitere wichtige Entscheidung getroffen“, teilte die Stadtverwaltung mit. Vorigen Freitag hatte der Stadtrat eine nichtöffentliche Sitzung ausschließlich zu dem Thema abgehalten, die neun Stadträte schriftlich verlangt hatten. Der Rat habe sich in Anwesenheit von Rechtsanwalt Dr. Max Josef Böck und den beiden Mediatoren mit den Themenfeldern Sachstand, Inhalte und Ablauf des Mediationsverfahrens befasst.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „Es wurde beschlossen, dass dem Verhandlungsteam der Stadt Starnberg im Mediationsverfahren (Erste Bürgermeisterin Eva John, Rechtsanwalt Dr. Max Josef Böck und ein externer technischer Berater) fünf Mitglieder des Stadtrates persönlich angehören. Der Stadtrat hat folgende Mitglieder bestimmt: Dr. Klaus Rieskamp, Angelika Kammerl, Dr. Franz Sengl, Patrick Janik sowie Maximilian Ardelt.“ Damit sind die Fraktionen BLS, Parteifreie, Grüne, UWG und WPS vertreten.

Bürgermeisterin verweist auf Vertraulichkeit

Mehr wollte die Stadt nicht bekanntgeben. „Aufgrund der vereinbarten Vertraulichkeit des Mediationsverfahrens können weitere Erklärungen zu Inhalten und Beschlüssen des Stadtrates...derzeit nicht abgegeben werden“, wird Bürgermeisterin Eva John zitiert. Und weiter: „Mit der Festlegung des Verhandlungsteams sind wir einen weiteren Schritt für ein strukturiertes und zielorientiertes Meditationsverfahren gegangen.“

Die Mediation soll eine einvernehmliche Lösung für den Bahnhof See bringen. Eine Frist für die Einigung gibt es nicht; John hat bisher stets betont, beide Seiten wollten eine rasche Einigung.

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