Vertreter verschiedener Fraktionen des Starnberger Stadtrates im März bei der Besichtigung der Starnberger Westumfahrung.

Straßenbau

Westumfahrung bleibt ohne Zaun

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Der Starnberger Bauausschuss sieht keine Notwendigkeit für einen besonderen Schutz. 

Starnberg – Die im Bau befindliche Westumfahrung von Starnberg benötigt keinen zusätzlichen Wildschutz. Das hat der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung mit der Mehrheit von CSU, Bürgerliste, UWG, Grünen, SPD und Parteifreien beschlossen und damit einen entsprechenden FDP-Antrag abgelehnt. Auch die Rathausverwaltung hatte sich gegen zusätzliche Maßnahmen ausgesprochen und sich dabei auf Aussagen des Staatlichen Bauamts Weilheim berufen.

Westumfahrung: Mehrere Möglichkeiten für Wildtiere

FDP-Fraktionschefin Iris Ziebart hatte einen „Verkehrsschutzzaun zur Vermeidung von Wildunfällen“ entlang der Strecke von der Waldkreuzung zum Maxhofkreisel ins Spiel gebracht. Dabei hatte sie vor allem gefährliche Situationen vor Augen, wenn Wildtiere auf die Straße geraten. „Davor hat jeder Autofahrer Respekt“, sagte Ziebart. „Ein Zaun ist nicht notwendig“, entgegnete Gerd Weger (CSU) und berief sich ebenso wie das städtische Bauamt auf Aussagen des Staatlichen Bauamts.

Demnach sei die Errichtung eines Zauns bereits während des Planfeststellungsverfahrens behandelt und nicht weiterverfolgt worden, hieß es aus dem Rathaus. Zäune seien grundsätzlich nur entlang Autobahnen und Bundesstraßen vorgesehen, jedoch nicht entlang Staatsstraßen. Was die Westumfahrung anbelangt, gebe es mehrere Möglichkeiten für Wildtiere, die Fahrbahn unfallfrei zu queren, allen voran die 79 Meter lange Grünbrücke zwischen Hadorf und Söcking. Darüber hinaus sind drei Wilddurchlässe geplant: einer mit einem Meter Höhe, zwei weitere mit jeweils 2,20 Meter Höhe.

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