Streit in Starnberg

Beim zweiten Mal in die Ausnüchterungszelle

Ein Streit im Rausch brachte eine Augsburgerin am Wochenende in die Ausnüchterungszelle. Dabei hatte sie selbst die Polizei gerufen.

Starnberg - Am Wochenende mussten Starnberger Polizeibeamte zweimal wegen eines Streits ausrücken. Am Samstag kam es um kurz nach 21 Uhr zur ersten Runde des Familienstreits in Starnberg. Dabei gerieten ein 47-jähriger Starnberger und seine 45-jährige Freundin aus Augsburg unter Alkoholeinfluss lautstark aneinander. Nachdem die 45-jährige den Notruf wählte, wurde die Polizei bei den Streithähnen vorstellig. Da es sich vor Ort als alkoholbedingte Auseinandersetzung ohne strafbaren Hintergrund handelte und die Parteien beruhigt werden konnten, rückte die Streife zunächst wieder ab. 

Gegen 3 Uhr und vermutlich Einnahme weiterer alkoholischer Getränke meldete sich die 45-jährige Dame abermals beim Polizeinotruf, teilte die Starnberger Inspektion am Sonntag mit. Beim zweiten Eintreffen der Streife sei die Stimmung seitens der Augsburgerin jedoch bereits deutlich schlechter gewesen. Die Dame begegnete sowohl den Polizeibeamten als auch ihrem Freund höchst aggressiv, so dass sie durch die Beamten zunächst gefesselt werden musste. Da die Frau uhrzeit- und alkoholbedingt nicht mehr zu ihrer eigenen Wohnadresse gebracht werden konnte und aufgrund ihrer Aggressivität eine weitere Gefahr ausging, sei sie durch die Polizeibeamten in Gewahrsam genommen worden und durfte die restliche Nacht in einer Zelle der Starnberger Polizeiinspektion verbringen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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