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An der Abzweigung zum Seeweg beseitigte die Pöckinger Feuerwehr einen Baum. 

Kaum Schäden durch Unwetter

Sturm weht Bäume um und Äste herab, Regen dringt in Keller

  • Katja Brenner
    vonKatja Brenner
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Das Unwetter nach dem sonnig-warmen Samstag war heftig, die Schäden, die es anrichtete, hielten sich aber in Grenzen: Sechsmal mussten die Feuerwehren im Landkreis in der Nacht auf Sonntag ausrücken.

Landkreis – Die meisten Einsätze hatten die Wehren im Landkreis wegen umgestürzter Bäume und herabgefallener Äste, berichtet Kreisbrandinspektor Anton Graf. Gleich drei davon verzeichnete die Herrschinger Wehr.

Schon zu Beginn des Gewitters rückte sie am Samstag etwa eine halbe Stunde vor Mitternacht aus, um einen herabgefallenen Ast von der Staatsstraße 2068 zu entfernen. Ab 5 Uhr in der Früh war sie rund zwei Stunden damit beschäftigt, aus einem Keller und den dazugehörigen Lichtschächten in einem Haus in Lochschwab eindringendes Regenwasser abzupumpen. Ebenfalls in Lochschwab beseitigten sie gut zwei Stunden später Teile einer Baumkrone. Der Baum war auf einem Privatgrundstück an der Adolf-Sturm-Straße umgefallen. Die Krone ragte in die Fahrbahn.

Baum fällt auf Telefonleitung

Auch an der Wasserwachtstation Percha war ein Baum umgeknickt, er blieb auf der Telefonleitung der Wasserwacht liegen und musste abgesägt werden. In Feldafing landete ebenfalls bereits kurz nach Mitternacht ein Ast auf der Tutzinger Straße in Fahrtrichtung Garatshausen. Die Freiwillige Feuerwehr Feldafing beseitigte ihn.

Die Pöckinger Wehr wurde in den Morgenstunden des Sonntags von der Polizei an die Abzweigung zum Seeweg an die Staatsstraße 2023 gerufen. Auch dort lag ein Baum auf der Fahrbahn. Ihn zu beseitigen dauerte etwa eine halbe Stunde. „Zwei Schnitte mit der Motorsäge und dann war das erledigt“, fasst Kommandant Georg Kammerlocher das Einsatzgeschehen zusammen. 

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