So sauber sollen Gewässer aussehen: StandUp-Paddler wollen am Samstag auf und vom See aus aufräumen. Der Starnberger SUP-Club stattet Freiwillige kostenlos mit Boards aus.
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So sauber sollen Gewässer aussehen: StandUp-Paddler wollen am Samstag auf und vom See aus aufräumen. Der Starnberger SUP-Club stattet Freiwillige kostenlos mit Boards aus.

Bundesweite Aktion

SUP-Club ruft zu Ramadama auf dem Wasser auf

Kostenlose Boards gibt's für alle Helfer. Der SUP-Club Starnberg betieligt sich an einer ungewöhlichen Ramadama-Aktion: vom Wasser aus.

Starnberg – Der SUP (StandUpPaddle) Club Starnberger See beteiligt sich an einer bundesweiten Müll-Sammelaktion vom Wasser aus. Dafür werden am kommenden Samstag, 5. September, von 9 bis 12 Uhr kostenfrei Boards an alle Helfer im Seebad Starnberg verliehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Freiwillige können einfach vorbeikommen. Auch Paddler mit eigenen Boards oder Kanus sind willkommen. Davon gibt es rund um die See mittlerweile jede Menge, da sich eigentlich jeder auf dem See mit dem Board fortbewegen kann und die tragbaren aufblasbaren Boards auch für kleines Geld zu haben und bei wenig Wind see-tauglich sind.

Vom Starnberger SUP-Club aus finden regelmäßig Ramadama statt. Die Besonderheit der Aktion vom Board aus: „Wir können Müll aus dem Wasser sammeln und unzugängliches Ufergelände aufräumen, natürlich bleiben Schutzgebiete dabei tabu, was wir auch in der kleinen Einweisung an alle Gäste vermitteln“, so Eliane Droemer, Inhaberin der Verleih-Station. Schutzgebiete sind zum Beispiel die sensiblen Schilfbereich, in denen die Fauna schnell gestört wird. Verantwortungsbewusste SUP-Sportler lassen das sowieso.

In Deutschland haben sich mehr als 20 SUP-Stationen und auch private Paddler für dieses Wochenende auf dem Portal SUPscout.de eingetragen, um weitere Naturliebhaber zu motivieren. „In Bayern hat das Aufräumen in der Natur als Ramadama schon eine lange Tradition und macht gemeinsam auch Spaß. Ich würde mich freuen, wenn die Aktion generell ein Bewusstsein dafür schafft, dass man Müll wie insbesondere Plastik gar nicht erst in die Natur wirft“, sagt Eliane Droemer. Das Unternehmen bestückt die Teilnehmer kostenfrei mit Müllpickern aus recyceltem Kunststoff, die am Paddel befestigt werden. Weitere Infos gibt es in der Station (Strandbadstraße 17) in Starnberg, Telefon 01 57/502 80 5 96

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