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Peter Maffay im Jahr 2011 bei der Eröffnung des Tabaluga-Hauses in Jägersbrunn. Die nach ihm benannte Stiftung hatte das Gebäude aufwändig saniert. 

Starnberg

Tabaluga-Haus in Jägersbrunn bleibt erhalten

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Es gibt Gerüchte um die Zukunft des Tabaluga-Hauses in Jägersbrunn. Der Merkur hat nachgefragt.

Jägersbrunn – 2011 war es, als die Peter-Maffay-Stiftung das Tabaluga-Haus in Jägersbrunn nach umfangreicher Renovierung wiedereröffnete. Nun halten sich hartnäckig die Gerüchte, die Stiftung habe sich von der Immobilie getrennt und wolle sich ganz auf ihr Engagement auf Gut Dietlhofen bei Weilheim konzentrieren. „Das ist so nicht korrekt“, sagt der Geschäftsführer der Stiftung, Albert Luppart.

Fakt sei, dass sich die Thomas-Haffa-Stiftung – auch hier ist Luppart Geschäftsführer – in Zukunft deutlich mehr in den Betrieb des Tabaluga-Hauses in Jägersbrunn einbringen wolle. „Es bleibt aber dabei: Der Grund und Boden gehört dem Deutschen Jugendherbergsverband, das Gebäude selbst der Peter-Maffay-Stiftung, die einen Erbbaupachtvertrag unterzeichnet hat“, so Luppart. „Das tut uns als Peter-Maffay-Stiftung sehr gut, da wir derzeit mit dem Aufbau des Standorts auf Gut Dietlhofen gut ausgelastet sind.“

Prinzipiell werde sich in Jägersbrunn aber nichts ändern: Nach wie vor sollen dort therapeutische Aufenthalte für traumatisierte Kinder und Jugendliche in der ehemaligen Jugendherberge organisiert werden. Nur künftig deutlich intensiver unterstützt durch die Thomas-Haffa-Stiftung. „Wir suchen immer nach potenziellen und verlässlichen Kooperationspartnern“, so Luppart weiter.

Die Arbeit in Jägersbrunn sei und bleibe wichtig. An den Standorten in Spanien, Rumänien und Deutschland würden Jahr für Jahr rund 1300 Kinder und Jugendliche ein paar sorgenfreie Ferientage verleben können. In letzter Zeit seien es in Jägersbrunn zunehmend Kinder aus Flüchtlingsfamilien, die teilweise zum ersten Mal in ihrem Leben echte Ferien verbringen.

Durch die Zusammenarbeit mit der Thomas-Haffa-Stiftung in Jägersbrunn sei die Peter-Maffay-Stiftung finanziell und personell entlastet, um sich um die zahlreichen anderen Projekte und den Aufbau in Gut Dietlhofen zu kümmern, so Albert Luppart.

Die Peter-Maffay-Stiftung wurde im Jahr 2000 gegründet. Der Rocksänger hat nach wie vor den Vorsitz inne. Sitz der Stiftung ist in Tutzing, wo Maffay auch lebt und sein Tonstudio hat. Immer wieder hatte es in der Vergangenheit geheißen, der 67-Jährige wolle der Region den Rücken kehren – zuletzt wurde über einen Umzug nach Thüringen spekuliert. Bewahrheitet hat sich das allerdings nie. 

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