Sonne am Starnberger See
+
Gesperrter Steg am Starnberger See in Percha: Die Polizei überwacht an Ostern die Einhaltung der Corona-Regeln mit mehr Beamten als sonst.

Polizei überwacht Corona-Regeln

Teure Einkäufe, teures Sitzen auf dem Steg

Die Polizei wird an Ostern die Einhaltung der Corona-Regeln im Landkreis Starnberg verstärkt überwachen und mehr Streifen einsetzen. Für einige wurde es bereits teuer.

Starnberg - Wer sich nicht an die im Landkreis gültigen Corona-Regeln wegen der Inzidenz über 100 hält, insbesondere an die Ausgangssperre, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Mehrere zumeist junge Leute sind bereits angezeigt worden.

Von 22 bis 5 Uhr gilt im Landkreis eine Ausgangssperre, die allerdings nicht alle beachten. Sechs zumeist junge Leute hat die Polizei am Donnerstag zwischen 1.19 und 4.17 Uhr in der Starnberger Innenstadt angetroffen. Zwei kamen gerade von einer Tankstelle, an der sie sich eine Flasche Wein geholt hatten – nicht ausreichend als triftiger Grund, der das Verlassen der Wohnung erlaubt. Das gilt auch für den Plan zweier weiterer, die zu einem Schnellrestaurant wollten. Zwei weitere wollten nur einen Spaziergang machen, was laut Polizei ebenfalls kein Grund ist. Die nächtliche Tour wird ein Loch in den Geldbeutel reißen: „Alle erwartet nun ein Bußgeld von 500 Euro“, teilte die Polizei mit. 

Der Landkreis hält die Sperrung der öffentlichen Stege an den Seen weiter aufrecht, auch das wird von der Polizei kontrolliert. Am Dienstagabend gegen 20 Uhr hat eine Streife mehrere Personen auf dem Badesteg in Percha angetroffen – obwohl die Beschilderung eindeutig war. Gegen alle drei Starnberger im Alter zwischen 15 und 16 Jahren, noch dazu aus unterschiedlichen Haushalten, wurde Anzeige erstattet.

Über die Ostertage sind mehr Beamten im Landkreis und rund um den Ammersee im Einsatz, um die Einhaltung der Regelungen zu überwachen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare