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Mehrere Stunden lang dauerte es, ehe der Mülllaster von zwei Fahrzeugen geborgen wurde.

Umgekippter Lkw

Mülllaster durfte auf Feldweg fahren

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Starnberg – Ein umgekippter Lkw sorgt für Diskussionen. Der Fahrer war laut Polizei aber rechtmäßig auf der Strecke unterwegs.

Der am Montag umgekippte Müllaster zwischen Landstetten und Jägersbrunn sorgt für Diskussionen. Gegen Mittag kippte der Mülllaster auf seiner Tour um. Bis zum Abend dauerte es dann, bis der Laster durch zwei Fahrzeuge geborgen werden konnte. Durfte der Fahrer auf dem Feldweg aber überhaupt entlang fahren? Ja – sagt die Polizei Starnberg auf Anfrage. „Es ist zwar nur ein befestigter Feld- und Waldweg, aber er durfte dort lang fahren“, erklärt ein Sprecher. Gesperrt sei der Weg nämlich nicht gewesen. 

Fall ist bei der Staatsanwaltschaft - wird aber wohl eingestellt

Vermutlich sei der Mülllaster in der Kurve zu weit rechts gefahren. „Die Hinterachse hat dann das ganze Fahrzeug mitgezogen.“ Mit der Ladung von etwa sechs Tonnen Papier hatte der Fahrer kaum eine Möglichkeit, gegenzusteuern. Dass Gegenverkehr den Unfall ausgelöst haben soll, kann die Polizei nahezu ausschließen. Ob etwa ein Blick auf das Handy für Unachtsamkeit sorgte, „lässt sich nicht nachvollziehen“. In einem solchen Fall läge allerdings ein mittlerer Verkehrsverstoß vor, den Fahrer erwartete eine Strafe. 

Danach sieht es derzeit nicht aus. Auch so musste die Starnberger Polizei den Fall an die Staatsanwaltschaft weiterleiten – da beim Beifahrer eine Verletzung vorliegt. Er zog sich eine leichte Prellung zu, da der Laster auf seine Seite kippte. Der Fahrer blieb ohne Verletzung. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Staatsanwaltschaft den Fall einstellt.

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