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Unfallserie auf nasser Straße

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Schleuderpartie: Mehrfach gerieten Autofahrer gestern auf der A 95 in Schleudern. Es blieb bei Sachschaden. © Römmler

Auf der A95 gab es vier Vollsperrungen binnen fünf Stunden.

Wangen – Fünf Unfälle haben sich am Montag und vor allem Dienstag auf der A 95 zwischen Schäftlarn und München ereignet, wobei zumeist nur Sachschaden entstand. Die Autobahn war jedoch mehrfach kurzzeitig gesperrt.

Die Serie gestern begann um 7.46 Uhr. Ein Berger (44) schleuderte bei Fürstenried zweimal gegen die Leitplanke, fuhr aber weiter und meldete sich erst eine Stunde später bei der Polizei in Starnberg. Für Autobahn musste 30 Minuten gesperrt werden, bis die Trümmer weggeräumt waren. Gegen den Berger wird wegen Unfallflucht ermittelt. Eine Stunde später erwischte es einen Münsinger (51), der nördlich des Starnberger Dreiecks auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geriet. 

Mehrere Feuerwehren waren vor Ort, auch dabei musste die A 95 gesperrt werden. Gegen 12 Uhr geriet ein Weilheimer (56) auf der Fahrt Richtung Süden zwischen München und Starnberg beim Überholen ins Schleudern; der Pkw krachte in einen anderen Wagen. Sperre: 15 Minuten. Am vierten Unfall gestern war der Regen nicht schuld: Gegen 12.19 Uhr übersah ein Münchner (25) beim Spurwechsel unweit der Unfallstelle des vorherigen Unfalls einen anderen Pkw und touchierte ihn.

Nach Angaben der Verkehrspolizei Weilheim wurde bei diesen Unfällen niemand verletzt, der Gesamtschaden liegt bei fast 40 000 Euro. Am Montagabend hatte es bereits einen Unfall bei Schäftlarn gegeben, als ein Aston Martin gegen 22.30 Uhr in die Leitplanke krachte. Die Feuerwehr rückte aus und musste zur Beseitigung der Trümmer für etwa zehn Minuten vollsperren. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt, das Fahrzeug im Wert von etwa 200 000 Euro ist ein Totalschaden.

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