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Schwere Unfälle mit Personenschaden – wie im Juni bei Traubing – haben im vergangenen Jahr im Landkreis zugenommen, die Zahl der Verletzten hingegen nahm ab. 

Statistik 2018 für den Landkreis Starnberg

Unfallzahl steigt: Mehr Opfer auf Straßen

Die Unfallzahl im Landkreis Starnberg ist 2018 leicht angestiegen, ebenso die Zahl der Unfälle mit Personenschäden. Es gab mehr Todesopfer als in den Vorjahren zu beklagen.

Landkreis – Die Zahl der Verkehrsunfälle im Landkreis Starnberg ist 2018 leicht gestiegen – die Zahl der Unfalltoten hat sich hingegen beinahe verdoppelt. Fünf Menschen kamen im vergangenen Jahr auf den Straßen im Kreis ums Leben, die höchste Zahl seit 2015. Das geht aus der am Freitag veröffentlichen Unfallbilanz des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord hervor, zu dessen Gebiet der Landkreis gehört.

Während die Zahl der Todesopfer – davon allein drei auf der B 2 – anstieg, ging bei den insgesamt 4474 Unfällen im Landkreis die Zahl der Verletzten um 5,2 Prozent auf 695 zurück – der einzige positive Wert in der Statistik. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden nahm leicht zu, was bedeutet: Es gab weniger Verletzte pro Unfall als früher.

Einen deutlichen Anstieg gab es bei den Alkoholunfällen, nämlich statistisch um 25 Prozent. 45 Unfälle weist das Polizeipräsidium aus, 2017 waren es nur 36. Unfälle unter Drogeneinfluss sind weiter eher selten: Es gab zwei davon. Geschwindigkeit als Unfallursache war 2018 ebenfalls auf dem Rückzug, wie aus der Statistik hervorgeht: 100 Unfälle gingen auf deren Konto, ein Viertel weniger als noch 2017. Abgenommen hat auch die Zahl der Schulwegunfälle (von zwölf auf neun). Details zu den einzelnen Unfallarten teilte das Präsidium nicht mit; so auch nicht, wie hoch der Anteil der Bagatellunfälle ist, also der Parkrempler und dergleichen. Die Zahl der Unfallfluchten hingegen ist bekannt: 1052-mal kümmerten sich Unfallverursacher im vergangenen Jahr nicht darum, welchen Schaden sie angerichtet haben. Das entspricht einem Anstieg von sechs Prozent.

Die Unfallzahlen schwanken von Jahr zu Jahr, Faktor ist unter anderem das Wetter. Mit einer Steigerung von 4,3 Prozent ist der Landkreis im Bereich des Polizeipräsidiums im Spitzenfeld – nur der Landkreis Landsberg hat mit einem Zuwachs von 7,4 Prozent einen höheren Anstieg zu verzeichnen. Präsidiumsweit stieg die Unfallzahl um 1,2 Prozent, die Zahl der Todesopfer um 25 Prozent. Konkrete Auswertungen für die einzelnen Inspektionen werden in den nächsten Wochen folgen.

Der Super-Sommer 2018 hatte auch abseits der Straßen zu einem Anstieg der Unfallzahlen geführt – und auch der Todesopfer. So kamen im vorigen Sommer bei Bade-, Tauch- und Bootsunfällen neun Menschen im Landkreis ums Leben – so viele wie lange nicht. Das „schwarze Jahr“ 2018 kostete Menschen auch bei Bränden das Leben, was hierzulande die Ausnahme ist. Zwei Menschen starben bei Bränden in Söcking und in Pöcking.  

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