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Unwetter

180 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Fluten

  • Sebastian Tauchnitz
    vonSebastian Tauchnitz
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Starnberg – Eine arbeitsreiche Nacht haben die Feuerwehren vor allem im westlichen Landkreis Starnberg hinter sich. Wegen der Gewitter am Samstagabend waren zahlreiche Keller vollgelaufen und Straßen überschwemmt.

Insgesamt mussten die Feuerwehren zu 59 unwetterbedingten Einsätzen ausrücken, berichtete gestern Kreisbrandrat Markus Reichart. Der Schwerpunkt für die Feuerwehren lag in dieser Nacht im Gemeindebereich Weßling. Allein dort kam es zu 44 unwetterbedingten Einsätzen, die die Feuerwehren bis weit nach Mitternacht forderten. Neben den Feuerwehren aus Hochstadt, Oberpfaffenhofen und Weßling unterstützten dort auch die Feuerwehren Etterschlag, Geisenbrunn und Unterbrunn. In der Mehrzahl der Einsätze waren vollgelaufene Keller leer zu pumpen. Auch waren vereinzelt Straßen überflutet: Die Unterführung unter der Lindauer Autobahn „An den Gruben“ war überschwemmt. Ein PKW-Fahrer hatte dies offenbar zu spät erkannt und war mit seinem Fahrzeug in die Unterführung eingefahren. Er blieb dort mit seinem Wagen liegen. Auch die ST 2349 zwischen Oberpfaffenhofen und Unterbrunn war im Bereich der Startbahn des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen überschwemmt. In Starnberg war die Unterführung am Bahnhof-Nord überflutet. An der B 2 zwischen der Strandbadstraße und dem Beginn der BAB 952 musste die rechte Fahrspur gesperrt werden, weil das Wasser dort nicht mehr ablaufen konnte. In Percha war die Berger Straße im Bereich der Apotheke überflutet. Insgesamt befanden sich damit rund ein Viertel der Landkreisfeuerwehren mit insgesamt über 180 Einsatzkräften im Unwettereinsatz.

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