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Das Undosa – hier H’ugo’s Beachclub – ist vor allem bei der Münchner Gesellschaft beliebt. 

Es geht um die Pachtverträge

Ein Urteil im Undosa-Streit

Starnberg – Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig. Und noch keiner genau sagen, was es letzten Endes bedeutet. Aber eins ist dennoch klar: Was die Richter am Landgericht München II am Dienstag entschieden haben, hat das Zeug dazu, das Nachtleben am Starnberger See grundlegend zu verändern.

Es geht um das Undosa und die dort untergebrachten Lokalitäten H’ugo’s Beachclub Undosa und Schirmbar. Wie die Pressestelle des Gerichts am Freitagnachmittag mitteilte, hat das Gericht die Betreiber von H’ugo’s Beachclub und des Undosa Seerestaurant nun dazu verpflichtet, den bislang von ihnen betriebenen Teil des Undosa an die Betreiber der Schirmbar um Oliver Bledt herauszugeben. Im Gegenzug wird eine Pachtkaution von 140 000 Euro fällig.

Rund um das Undosa schwelt seit Jahren ein erbitterter Streit zwischen insgesamt drei Parteien: auf der einen Seite die Münchner Szene-Wirte Ugo Crocamo und Mathias Scheffel mit ihrem Beachclub, auf der anderen Seite Oliver Bledt mit seiner Schirmbar, als dritte Partei die Familie Hirt, die das gesamte Gelände vor etlichen Jahren von der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung in Erbpacht erhalten hat.

Die Familie Hirt hatte das ehemalige Wellenbad im Jahr 2008 an die von Bledt geführte Undosa Erlebnisgastronomie am See GmbH verpachtet. Sechs Jahre später holte sich Bledt wiederum Crocamo und Scheffel mit ins Boot, die seitdem einen großen Teil des Geländes als Unterpächter betreiben. Seit vergangenem Jahr bestehen erhebliche Streitigkeiten zwischen allen Beteiligten. „Diese sind Gegenstand mehrerer am Landgericht München II anhängiger Verfahren“, erklärte am Freitag Gerichtssprecherin Fürst. Nun müssen die Beteiligten entscheiden, ob sie das Urteil vom Dienstag anerkennen oder anfechten.

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