Normalzustand in der Stadt: Da zwei Drittel der Starnberger auch Kurzstrecken mit dem Autofahren, ist die Stadt immer voll. Zu voll. Der ÖPNV hat dagegen wenig Chancen. Foto: SVJ

Verkehrsdebatte, bis der Bürgermeister droht

Starnberg - Der Verkehr, eine endlose Geschichte: Beim Bürgerforum Mobilität in Starnberg schlugen die Wellen hoch. Eine Lösung wurde nicht gefunden - natürlich nicht.

Eigentlich hatten Stadt und Stadtplaner die leidige Debatte um "Tunnel oder Umfahrung" aus der Diskussion heraushalten wollen - doch das klappte natürlich nicht. Nach Vorstellungen einiger Visionen - unter anderem, den meisten Teilen Starnbergs Tempo 20 zu verordnen und jedem Einwohner eine Jahres-Buskarte zu schenken - ging es doch um "Tunnel oder Umfahrung". Prof. Helmut Bomhard nämlich, bekannt für seine klaren Aussagen zu diesem Thema, wollte von den Planern wissen, wie man diese schönen Idee umsetzen könne, solange sich eine Autolawine auf Bundes- und Staatsstraßen durch Starnberg wälze. Nur eine Umfahrung könne dies beheben! Tumult im vollen Saal der Schlossberghalle. Erst die Drohung von Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger, die Veranstaltung abzubrechen, und eine Zwangspause beruhigten die Gemüter.

Die Eckdaten zum Verkehr und die Pläne finden sich auf www.starnberg2025.de.

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