Nach Festnahme: Audi-Aufsichtsrat beurlaubt offenbar Vorstandschef Stadler

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Die Messergebnisse der beiden Stationen (im Bild an der Hauptstraße) werden am 12. Juni vorgestellt.

Umweltausschuss in Starnberg

Vier Themen mit Aufreger-Potenzial

Vier potenzielle Aufreger-Themen stehen auf der Tagesordnung der nächsten Umweltausschuss-Sitzung in Starnberg - die Liste reicht von Schadstoffen bis Seepromenade

Starnberg – Sitzungen der Ausschüsse des Starnberger Stadtrates sind in der Regel nur für direkt Betroffene interessant, etwa bei Bauangelegenheiten. Die öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie und Mobilität am Dienstag, 12. Juni, hat jedoch eine Tagesordnung, die gegen Biergarten oder Grillabend bestehen kann.

Punkt 1 ist die Bekanntgabe der Schadstoffmessungen an der Haupt- und der Hanfelder Straße, die seit Herbst läuft. Die Ergebnisse würden in der Sitzung vorgestellt und erläutert. Ein Zwischenbericht vor einigen Wochen hatte bereits angedeutet, dass es nur wenige Überschreitungen der Grenzwerte gab. Allerdings war die Messzeit mit wenigen Monaten zu gering für gesicherte Aussagen. Punkt 2 hat auch mit Verkehr zu tun: Es geht um einen Vorstoß der CSU-Ortsverbände an der S 6, die Bahn zum Einsatz von mehr Langzügen zu bewegen. Längere Züge bedeuten in den Hauptverkehrszeiten weniger Gedränge und mehr Sitzplätze, doch hatte die Bahn in einer ersten Reaktion abgewunken.

Punkt 3 hat ebenfalls eine hohe Breitenwirkung: Es ist der Antrag der Grünen-Fraktion, wieder eine Baumschutzverordnung in Starnberg einzuführen. Viele Jahre hatte Starnberg eine Regelung, nach der Bäume ab einer bestimmten Größe nicht ohne Erlaubnis der Stadt gefällt werden durften. Diese Verordnung wurde auf Betreiben vor allem der WPS im Sommer 2015 aufgehoben. Die Grünen machen einige Vorschläge und wollen einen neuen Entwurf durch die Verwaltung erstellen lassen.

Und Punkt 4? Ein Starnberger Dauerthema mit Aufreger-Potenzial: die Parksituation an der Seepromenade im Bereich des „Undosa“. Die Verwaltung will, wie von Bürgermeisterin Eva John vor einigen Wochen angekündigt, Vorschläge vorlegen, wie Falschparken und Parksuchverkehr in diesem Bereich begegnet werden kann. Wie berichtet, haben auch die Gastronomen im „Undosa“ Ideen und würden eine andere Schrankenregekung begrüßen. Die Sitzung im Kleinen Saal der Schlossberghalle beginnt um 18 Uhr. 

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