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So könnte es künftig im Klassenzimmer zugehen: Zwei Schüler der Paul-Hey-Mittelschule Gauting sind mit einer Virtual-Reality-Brille ausgestattet. 

Visionen für die Zukunft

Virtuelle Schule in der „Smart City“

Ideen für die Zukunft entwickeln Mittelschüler und Gymnasiasten im Projekt „Smart Citiy“. Wer wissen will, was dabei herauskommt: Die Schüler präsentieren ihre Ideen am Freitag, 22. November, in einer öffentlichen Versammlung im Landratsamt Starnberg. Beginn: 13.30 Uhr. 

Landkreis – Mit einer Virtual-Reality-Brille auf den Augen tastet sich der Gautinger Mittelschüler Niko durch den Klassenraum, um am PC ein Metallteil zu „schweißen“. Die Aktion ist Teil des Projekts „Smart City – Zukunft mitdenken!“ des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw). In die digitale Zukunft des Landkreises starten dabei rund 60 Jugendliche der Paul-Hey-Mittelschule, der Mittelschule Gilching, des Gymnasiums Kempfenhausen und der Mittelschule Starnberg. Die Schulklassen überlegen sich Konzepte für die Digitalisierung, erklärt Madlen Rast, Projektleiterin von „Mädchen für Technik-Camp“. Sie präsentieren ihre Ideen Landrat Karl Roth und der Öffentlichkeit am Freitag, 22. November, von 13.30 bis 16.30 Uhr im Landratsamt Starnberg. Besucher sind willkommen.

In Workshops erarbeiten die Schüler, die mit der Digitalisierung aufwachsen, Konzepte zu Zukunftsthemen wie Mobilität und „New Work“ für das Jahr 2035. „Wie funktioniert hier die digitale Zukunft?“ ist das große Thema, erklärt der Gautinger Lehrer Simon Küffer.

„Smart Work“ stand bei einem Treffen in Kempfenhausen im Fokus. Der Ansatz: Wenn der Mensch in der digitalen Zukunft mehr von zu Hause aus arbeitet, gibt es weniger Verkehr für – und eine Zeitersparnis für den einzelnen.

Die Jugendlichen hätten neue Ideen für VR-Brillen und Apps entwickelt, sagt die Gautinger Projektleiterin Eva-Maria Mahr. VR-Brillen, etwa im Geschichtsunterricht, seien der Lernplatz der Zukunft. Schüler erlebten so Geschichte, etwa den Zweiten Weltkrieg, ganz real. Oder die Tropen im Erdkundeunterricht. Die Mittelschülerin Heidi (14) aus Krailling kann sich die digitale Welt auch für ihren Traumberuf Schauspielerin vorstellen – Virtuelle Realität im Kino, Proben per Videotelefonie und dergleichen.  cc

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