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Münchens OB Dieter Reiter sieht im Landkreis Starnberg Potenzial für neuen Wohnraum.

Regionaler Planungsverband

Roth folgt auf Reiter: Zum Vorsitzenden gewählt

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Landkreis - Starnbergs Landrat Karl Roth wurde zum Vorsitzenden des Regionalen Planungsverbands München gewählt. Damit folgt er auf Münchens OB Dieter Reiter, der sich über seinen Nachfolger äußert.

"Ein Sportsmann, er kann den Ball gut annehmen und weiterspielen", warb der Ebersberger Landrat Robert Niedergesäß, im Deutschland-Trikot gekleidet, für die Wahl des Starnberger Landrats Karl Roth. Da schien die Abstimmung zum neuen Vorsitzenden des Regionalen Planungsverbands am Donnerstag im Starnberger Landratsamt ohnehin bereits klare Sache. Roth übernimmt damit das Amt von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter - der glaubt: "Es geht mit dem neuen Vorsitzenden bestimmt genauso gut weiter."

Wohnraum benötigt: München hofft auf Unterstützung der Landkreise

Knapp 90 Mitglieder waren zur Versammlung gekommen, darunter Starnbergs Bürgermeisterin Eva John, Gilchings Stadtoberhaupt Manfred Walter oder Amtskollegin Christel Muggenthal vom Wörthsee. Für seine zweijährige Amtszeit kündigte Roth an: "Ich möchte mit der Landeshauptstadt im Dialog bleiben." Die Bedeutung der Zusammenarbeit von Stadt und Umland betonte sein Vorgänger Reiter ebenfalls.

"Es war nicht wirklich eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Lebensraum München und der Stadt München", erinnerte sich Reiter an die Anfänge seiner Amtszeit und mahnte: "Wir tragen für die nächste und übernächste Generation Verantwortung." Nur gemeinsam könne man wachsen. "Die Beliebtheit der Region München ist ungebremst." Um den Zuzug Herr zu werden, sollen auch Flächenpotenziale im Umland geprüft werden.

Münchens OB Dieter Reiter: "Gibt mit Starnberg kein gemeinsames Schulprojekt"

Auch Verbandsdirektor Christian Breu sagte: "Der Raum München ist der stärkste und innovativste Raum Deutschlands. Aber das ist alles andere als selbstverständlich. Wir leben alle sehr von diesem Wachstum." Auf die Zusammenarbeit mit den Landkreisen, das wurde deutlich, werde es ankommen. 

Die Zusammenarbeit der Stadt München und des Landkreises Starnberg hinsichtlich eines gemeinsamen Schulprojekts ist hingegen nicht ganz so erfolgreich. "Mit dem Landkreis Starnberg gibt es noch keines", sagt Reiter - er sei aber offen für Gespräche. Gemeinsame Schulprojekte "waren mal angedacht", sagt Roth - etwa in Gauting oder Stockdorf. Daraus sei aber nichts geworden.

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