Silvester an der Seepromenade: Diese Bilder kennt man aus Starnberg
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Silvester an der Seepromenade: Diese Bilder kennt man aus Starnberg.

Die letzte Nacht des Jahres

Regeln für Silvester: Was alles zur Wohnung gehört

Das Starnberger Landratsamt erklärt die Regeln für Silvester - und unter anderem, was alles zur Wohnung gehört. Damit klar ist, wo man böllern darf und wo nicht.

Landkreis – Silvester wird heuer komplett anders ausfallen als die zurückliegenden Jahreswechsel. Das Landratsamt hat jetzt noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Lockdown auch für die letzte Nacht des Jahres gilt. „Die Bayerische Staatsregierung hat keine Ausnahmeregelungen für das bestehende Ausgangsverbot zugelassen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisbehörde. Das Verlassen der Wohnung zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens ist also auch an Silvester nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. „Dazu gehört gerade nicht das Verlassen der Wohnung für das Feuerwerk nach 21 Uhr“, betont das Landratsamt.

Das Gesundheitsministerium habe derweil den Begriff „Wohnung“ präzisiert. Dazu gehörten demnach auch der Garten, die Terrasse und der Balkon. „Das heißt, dass das Böllern und Zünden von Feuerwerkskörperm im privaten Garten zu Silvester zulässig ist.“ Nicht zulässig sei jedoch das Besuchen von beliebten Aussichtspunkten, um dort gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen und gemeinsam das Silvesterfeuerwerk zu bestaunen. An den geltenden Kontaktbeschränkungen wird festgehalten.

Erlaubt ist der Besuch eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Landrat Stefan Frey mahnt aber auch dabei zu Vorsicht: „Meiden Sie auch zum Jahresende unmittelbare persönliche Begegnungen, so gut es geht. Nutzen Sie heuer einfach vermehrt Telefon oder das Internet zur Übermittlung Ihrer Neujahrsgrüße und kommen Sie gesund in das Jahr 2021.“

Damit es auch wirklich keine Missverständnisse gibt, hat das Landratsamt zusätzlich noch eine Allgemeinverfügung erlassen (wir berichteten). Danach ist das Mitführen oder Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen an diesen Plätzen und Anlagen ausdrücklich untersagt: In der Stadt Starnberg am Kirchplatz, entlang der Seepromenade zwischen dem Zugang (Seepromenade 2) und dem Bucentaurpark, im Erholungsgebiet Percha/ Kempfenhausen ab der Nepomuk-Brücke inclusive des Parkplatzes bis zum Seehang, im Bereich des Schlossparks zwischen St.-Josef-Kirche und dem Schloss sowie dem Vorplatz der Schlossberghalle. In der Gemeinde Herrsching entlang der Seepromenade beginnend beim Bereich vor der Wasserwachtstation Richtung Seespitz bis zum Sportplatz an der Rieder Straße einschließlich des dortigen Parkplatzes. In der Gemeinde Andechs im Bereich des Klosters einschließlich des dortigen Parkplatzes. An allen S-Bahnhöfen des Landkreises Starnberg und ihren Vorplätzen. Die genauen Umgriffe des räumlichen Geltungsbereichs der Allgemeinverfügung sind unter www.lk-starnberg.de/coronavirus_karte ersichtlich.

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