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Amtsübergabe: Lena Hüttl (l.) kümmert sich bis voraussichtlich Herbst 2018 um die Regionalmarke. Kathrin Kollmann geht in Elternzeit. 

Wirtschaft

Ein neues Gesicht für die Marke

Wechsel im Regionalmanagement: Kathrin Kollmann gibt ihren Posten ab – sie wird bald Mutter. Für sie übernimmt Lena Hüttl die Aufgaben der Regional- und Markenmanagerin. In ihren Händen liegt nun, die Marke StarnbergAmmersee unter die Leute zu bringen.

Landkreis– Kathrin Kollmann ist zufrieden, dass der Beschluss für die Regionsmarke StarnbergAmmersee gefallen ist, bevor sie in Elternzeit geht: „Das ist ein toller Meilenstein und Startschuss für die praktische Umsetzung.“ Kollmann ist voraussichtlich bis Herbst 2018 in Elternzeit – und in dieser Zeit stehen weitere wichtige Etappenziele bei der Marke an. Lena Hüttl (26), die in Innsbruck Tourismusmanagement studiert hat, fällt die Aufgabe zu, ab Herbst 2017 die Region StarnbergAmmersee als Wort-Bild-Marke samt Design vorzustellen und innerhalb, später außerhalb der Region bekannt zu machen, teilte die Gesellschaft für für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Landkreis Starnberg mbH (gwt). „Schon in meinem Studium habe ich mich auf nachhaltige Destinationsentwicklung spezialisiert, das passt ausgezeichnet zu unserer Prämisse wert-schätzend, und ich freue mich, nun dieses Wissen in die Praxis umsetzen zu können“, erklärt Lena Hüttl. „Mit einer starken Regionenmarke und einem gemeinsamen Auftreten der erstklassigen PartnerInnen können wir für alle einen konkreten Mehrwert schaffen und Wertschöpfung in der Region halten – Spitzenleistungen haben wir dafür genug.“

Markenprozess in einer wichtigen Phase

Die 26-Jährige, die bereits an der Informationsfahrt des Kreistages vor wenigen Wochen nach Südtirol teilgenommen hatte, kennt die Erfordernisse genau: Sie hat ihre Masterarbeit über die Zusammenhänge von Tourismus und Wirtschaft geschrieben – genau das hat der Landkreis mit der Zusammenführung von früherer gfw und Tourismusverband gerade vollzogen. Kollmann, gebürtige Österreicherin, findet es übrigens recht passend, dass ihre Vertretung in Österreich studiert hat – ihre Landsleute seien in diesem Bereich führend.

Der Markenprozess befindet sich derzeit in einer wichtigen Phase. Nachdem in jahrelangen Vorarbeiten ein eher interner Satz gefunden wurde – „Die Region Starnberg-AmmerSee ist der hochwertigste Lebens- und Wirtschaftsraum in direkter Nachbarschaft einer Weltstadt“ – und sieben Kernbegriffe definiert wurden (märchenhaft, privilegierte Lage, erstklassig, traditonsreich, geistreich, erfinderisch, naturgesund), wird nun eine Marke im Sinne eines Logos für alle Bereiche entwickelt. Die Regionsmarke soll nicht allein dem Tourismus dienen, der gesamtwirtschaftlich betrachtet eher eine untergeordnete Rolle spielt, sondern auch den Unternehmen anderer Branchen. Dass die Einheimischen von der Regionsmarke maßgeblich profitieren müssen, steht für gwt und Kreisräte nach dem Besuch in Südtirol fest (wir berichteten). 

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