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Bleibt für Starnberg am Ball: Nachdem der TSV nun doch in der Regionalliga bleibt, hat auch Spitzenspieler Sebastian Prechtel seine Zusage für kommende Saison gegeben. 

Tennis

Weiter Regionalliga am Riedener Weg

Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für den TSV 1880 Starnberg: Die Tennis-Spieler dürfen auch in der nächsten Saison in der dritthöchsten Liga Deutschlands starten.

StarnbergDie Gerüchteküche brodelte schon länger. „Wir hatten schon mitbekommen, dass Uttenreuth aus der Regionalliga zurückziehen könnte“, sagt Teammanager Daniel Kunz. Vor wenigen Tagen dann die Gewissheit: Der TSV 1880 Starnberg bekommt nach dem Rückzug des SC Uttenreuth eine weitere Gelegenheit, in der dritthöchsten Spielklasse im deutschen Tennismannschaftssport sein Können zu zeigen.

„Wir sind sehr erleichtert“, sagt Kunz. Obwohl die Seestädter in ihrer ersten Saison in der Regionalliga im Sommer immerhin zwei von sieben Spielen gewonnen hatten, schien es ein einmaliges Vergnügen zu bleiben. Aufgrund der hohen Anzahl an bayerischen Absteigern aus der 2. Bundesliga reichte Rang sechs eigentlich nicht zum Klassenerhalt.

Nach der für die Starnberger guten Nachricht aus Mittelfranken freuen sich die Starnberger nun auf die neue Runde, die im Juli starten wird. „In der Bayernliga geht es deutlich früher los, da hätten wir mit unseren College-Spielern ein großes Problem gehabt“, sagt Kunz. Neben Christian Seraphim hat sich nun auch Jakob Schnaitter für einen längeren USA-Aufenthalt entschieden.

Durch den Ligaverbleib rechnet Kunz damit, dass dem TSV 1880 alle Akteure erhalten bleiben. Spitzenspieler Sebastian Prechtel hat bereits seine Zusage gegeben. „Jetzt hoffen wir natürlich, dass er diesmal topfit in die Saison starten kann“, sagt Kunz. In der vergangenen Saison hatte Prechtel mit langwierigen Problemen zu kämpfen, auch deshalb reichte es nur zu zwei Siegen. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist Kunz aber noch auf der Suche nach einer Verstärkung, die in der Regionalliga mit den besten Akteuren mithalten kann. Der Brite James Marsalek hatte sich in der vergangenen Saison als unzuverlässig erwiesen. Er sagte den Starnbergern stets ab. „Es muss aber natürlich mit unserem Budget vereinbar sein“, sagt Kunz.

Tobias Huber

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