Sperrungen wegen Westumfahrung

Drei Wochen weite Umwege

Drei Wochen lang müssen Pendler aus dem westlichen Landkreis auf dem Weg von und nach Starnberg weite Umwege in Kauf nehmen - die Straße Söcking-Perchting ist gesperrt.

Starnberg – Drei Wochen lang ist ab heute eine der Hauptverbindungen zwischen dem westlichen Landkreis und Starnberg unterbrochen: Wegen des Anschlusses eines Kreisverkehrs am Südende der im Bau befindlichen Westumfahrung Starnberg ist die Staatsstraße Söcking-Perchting voll gesperrt. Gleiches gilt für die Staatsstraße vom Kreisverkehr Maxhof (B 2) über die Maisinger Schlucht nach Söcking. Das Staatliche Bauamt Weilheim hat großräumige Umleitungen ausgeschildert.

Die Sperrungen dauern bis 27. Oktober, teilte die Weilheimer Behörde mit. Die Straße Richtung Perchting ist nur bis zum Ortsende von Söcking frei, jene vom Kreisel Maxhof ist bis zur Kaserne befahrbar. Der Geh- und Radweg zwischen Söcking und Perchting könne jedoch genutzt werden. Grund der Sperrungen ist die Verlegung der Staatsstraße an den Kreisel der Westumfahrung, der nahezu fertiggestellt ist. Ab Monatsende wird dann der gesamte Verkehr nur noch über den Kreisverkehr verlaufen, auch wenn die Westumfahrung erst in etwa einem Jahr freigegeben wird. Derzeit läuft dort der Straßenbau. Die Buslinien sind verlegt worden, Details sind an den Haltestellen ausgehängt. Eine Stopps entfallen – Bründlwiese und Georg-Bader-Weg – , dafür halten die Busse an anderen Stellen. Die Verzögerung beträgt laut Landkreis auf beiden Linien zwei bis drei Minuten.

Die Umleitungen sind weiträumig angelegt und nach Fahrtrichtungen getrennt. Sie erfolge in einer Fahrtrichtung über Traubing und Andechs, erklärt Christian Probst vom Staatlichen Bauamt. In Gegenrichtung werde über Hadorf, Waldkreuzung und Starnberg umgeleitet. Entsprechende ausführliche Umleitungshinweise seien aufgestellt. Einheimische wissen, dass es kürzere Wege gibt, doch sind die für den Verkehr nicht ausgelegt und können daher nicht als offizielle Umleitung verwendet werden. Auf der Strecke zwischen Söcking und Perchting fahren rund 10 000 Fahrzeuge pro Tag, weswegen die Sperrungen viele Pendler Zeit kosten wird. Probst dazu: „Wir bitten die Verkehrsteilnehmer für die unvermeidlichen Behinderungen um Verständnis.“

Weil die Straße sowieso gesperrt ist, lässt der Freistaat gleich noch die marode Fahrbahndecke zwischen Söcking und Perchting erneuern, vor allem zwischen Perchting und dem Schaller-Hof. Dort gilt schon seit Jahren ein Tempolimit bei Regen, weil die Straße uneben ist. Der Ausbau war mehrfach verschoben worden. Die Staatsstraße südlich des Kreisels wird übrigens weggerissen, da sie nicht mehr benötigt wird. 

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