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Wetter-Ticker für den Landkreis Starnberg

Entscheidung über Schule am Sonntag - Kindereinrichtung schließt

Kein Unterricht im Landkreis Starnberg, aber auch keine starken Schneefälle - das bringt der Freitag im Landkreis Starnberg. Die Neuste zum Wetter lesen Sie auch heute in unserem Ticker. 

18.15 Uhr: Es gibt Behinderungen auf der S8 auf dem Weg nach München. Ein Schienenersatzverkehr wird gerade eingerichtet. 

16.40 Uhr: Der katholische Kindergarten St. Nikolaus am Tannenweg in Starnberg bleibt am Montag und Dienstag geschlossen. Das teilte Stadtpfarrer Dr. Andreas Jall am Freitagnachmittag mit. Auf dem Dach des 45 Jahre alten Gebäudes türme sich der Schnee mittlerweile einen halben Meter hoch, sagte Jall. Für die 130 Mädchen und Buben biete die Pfarrei – falls erforderlich – an beiden Tagen eine Beaufsichtigung im Pfarrzentrum an der Mühlbergstraße 6 an. 

16.33 Uhr: Weil durch Regen und weitere Schneefälle Anfang nächster Woche  die Last auf Dächern steigen könnte, lassen viele Gemeinden Dächer räumen. Auch die Stadt Starnberg. Dort wurde unter anderem auf dem „Bayerischen Hof“ geräumt.

15.30 Uhr: Es gibt eine neue Wetterwarnung - vor Schneeverwehungen. Von Freitag, 18 Uhr, bis Samstag, 8 Uhr, kommt Wind bis Stärke 7 auf. Bei einer lockeren Schneedecke und Neuschnee von fünf bis zehn Zentimetern kann dies zu Verwehungen führen. 

14.35 Uhr: Nachtrag zu den Sperrungen in Starnberg: Auch der Schlossgarten ist nicht zugänglich - weniger wegen Schneebruchgefahr, sondern weil dort nicht geräumt werden kann. 

14 Uhr: Ob am Montag die Schule im Landkreis Starnberg ausfällt oder nicht, hat das Landratsamt noch nicht entschieden - und wird  heute auch nicht mehr entscheiden, wie Kreissprecher Stefan Diebl auf Anfrage erklärte. Über Unterrichtsausfälle am Montag soll nun am Sonntagvormittag befunden werden. 

13.30 Uhr: Nach Gauting hat auch Starnberg die Friedhöfe wegen der Gefahr von Schneebruch gesperrt. Das Betreten folgender Friedhöfe ist demnach ab sofort untersagt:

  • Friedhof Starnberg, An der Hanfelder Straße
  • Friedhof Starnberg, Waldfriedhof
  • Friedhof Perchting
  • Friedhof Söcking
  • Friedhof Wangen

Derzeit werden die Friedhöfe beschildert. Vom Spaziergang in Wäldern und Park wird ebenfalls dringend abgeraten. 

12.45 Uhr: Der Landkreis Starnberg wird von der neusten Unwettervorwarnung, die von Samstagabend bis Dienstagmittag neue, ergiebige Schneefälle ankündigt, nicht erfasst. Die Schneefallgrenze soll bei 800 Metern liegen, so hoch liegt kein Ort im Kreis.Bei Obertraubing sind es 750 Meter, und das ist die höchste Stelle des Landkreises. Das heißt nicht, dass nun tolle Wintertage anbrechen. Am Sonntag wird es fast durchgehend Plusgrade haben - und regnen. Das lässt den Schnee zwar schmelzen, macht ihn aber auch schwer - das birgt neue Gefahren durch Schneebruch von Bäumen und erhöht den Druck auf Dächer. Am Montag soll es dann wieder etwas mehr schneien. Entspannung sieht anders aus. 

12.15 Uhr: De Gemeinde Gauting hat vorsorglich den Waldfriedhof gesperrt. Grund: Schneebruchgefahr. Die Sperrung gilt bis einschließlich Montag. 

10.45 Uhr: Ein Update zum Busverkehr: Alle Linien werden laut Landkreis normal befahren. Die Fahrpläne würden weitgehend eingehalten. Eine Ausnahme gibt es aber: „Linie 904: Fährt bis auf weiteres nur die Teilstrecke von Starnberg über Percha, Buchhof, Wangen, Neufahrn bis Kloster Schäftlarn und zurück. Nicht angefahren werden die Haltestellen Franziskusweg, Am Schloßhölzl, Petersbrunn, Leutstetten, Einbettl West, Wildmoos, Maibaum (Wangen).“

9.45 Uhr: Der AWISTA weist nochmals darauf hin, dass es heute nicht sicher ist, ob alle Abfalltouren gefahren werden können. Die Tonnen und Säcke sollten jedoch rausgestellt werden, bei Nichtabholung aber wieder von den Straßen geholt werden. Fällt eine Tour aus, können Bürger bei der nächsten Leerung nach Abfallkalender maximal die doppelte Menge zur Abholung bereitstellen. 

9.30 Uhr: Mehrere Landkreise in Oberbayern haben den Katastrophenfall ausgelöst. Das droht im Landkreis Starnberg nicht, weil die Lage nicht so angespannt ist wie in den Alpengebieten. Im Landratsamt ist der Katastrophenfall derzeit kein Thema.

8.25 Uhr: Allerdings kann jeder einzelne dem Winterdienst helfen. „Wegen des aktuellen Wintereinbruchs appellieren wir an alle Bürgerinnen und Bürger ihrer Räum- und Streupflicht auf Gehwegen nachzukommen, damit Fußgänger durchgehend sicher an ihr Ziel kommen. Bei nicht geräumten Gehwegen kann man schnell ins Schlingern geraten, hinfallen und sich im schlimmsten Fall ernsthaft verletzen. Daher ist es wichtig, dass Anlieger und Hausbesitzer ihre Gehwege in regelmäßigen Abständen von Schnee und Eis befreien“, erklärte Starnbergs Bürgermeisterin Eva John. Ebenso wichtig sei es, nur dort zu parken, wo ausreichend Platz ist. „Wir stehen vor dem großen Problem, dass wir in einigen Straßen nicht mehr räumen können, da viele Fahrzeughalter ihr Auto zu weit vom Fahrbahnrand entfernt auf der Straße parken “, erläuterte Peter Mayer, Leiter des städtischen Betriebshofes. Weitere Probleme bereiten außerdem Sträucher und Bäume auf Privatgrundstücken, die durch die Schneemassen auf die Straße ragen. Ein Durchkommen der Räumfahrzeuge ist dann ebenfalls unmöglich. Was für Starnberg gilt, gilt freilich auch für andere Gemeinden. 

8.16 Uhr: Für die Mitarbeiter des Winterdienstes ist die Wetterlage eine enorme Belastung. Nachdem es derzeit zu schneien aufgehört hat, wirkt die Arbeit auch längerfristig - bisher schneite jede geräumte Straße in kürzester Zeit wieder zu. Der Winterdienst kann nicht überall gleichzeitig sein, wie Gilchings Bürgermeister Manfred Walter am Donnerstag bereits auf dem Kurznachrichtendienst Twitter betont hat:

8.01 Uhr: Mit den Schneebergen am Straßenrand haben viele zu kämpfen, auch die Feuerwehren. Die Freiwillige Feuerwehr Berg hat einen Appell an ihre Bürger gerichtet, der für alle Gemeinden gilt: „Hydrantenschilder und Unter- sowie Oberflurhydranten sollten zu jeder Zeit zu sehen sein! Ein 3 Meter Schneehaufen auf einem Unterflurhydrant bedeutet im Brandfall dass wir Probleme bei der Wasserversorgung bekommen (wir sprechen aus Erfahrung aus einem anderen starken Winter). Daher alle Hydranten immer frei und zugänglich halten! Bitte achten Sie auch darauf wie Ihre Fahrzeuge auf den Straßen geparkt sind. Unsere Löschfahrzeuge sind LKW mit bis zu 16 Tonnen und einer gewissen Breite. Durch Schnee und ungünstig geparkte Fahrzeuge werden die Straßen noch enger. Dadurch können sich unsere Anfahrtszeiten erheblich verzögern oder gar unmöglich sein! Diese Bitte ergeht auch für die Aufkirchner Straße in Berg wo sich unser Gerätehaus befindet.“ Schnee und Kälte schützen vor Bränden nämlich nicht. 

7.54 Uhr: Der Bahnverkehr ist vom Schnee stark betroffen, die Bahn hat eine Verbindungen eingestellt. Wie die Lage im Großraum München ist, lesen Sie laufend aktuell im S-Bahn-Ticker von merkur.de. 

7.50 Uhr: Das BRK im Landkreis Starnberg hat die Alarmstufe 1 für die Bereitschaften ausgerufen - allerdings weniger wegen der Lage vor Ort. „Falls unsere Kameradinnen und Kameraden aus den betroffenen Regionen Unterstützung benötigen, machen sich die ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus den sechs Bereitschaften und dem Kriseninterventionsteam Starnberg auf den Weg. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Rosenheim, Miesbach und Bad Tölz Wolfratshausen sind bereits im Einsatz oder in Einsatzbereitschaft. Es ist möglich, dass innerhalb von ein paar Stunden zusätzliche Einheiten zur Ablösung und Unterstützung angefordert werden. Alle Schnell-Einsatzgruppen des Landkreises stehen daher bereit“, teilte Bereitschaftssprecherin Sandra Victoria Rothhaar am späten Donnerstagabend mit. Vorsorglich haben die Helfer auf den Fahrzeugen schon Schneeketten aufgezogen. Dass Hilfe nötig sein könnte, ist nicht unwahrscheinlich - in der Nacht hat auch der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen den Katastrophenfall ausgerufen

7.35 Uhr: Der Schnee hat schon zu einigen Veranstaltungsabsagen geführt, so ließ die SPD Gilching ihren Neujahrsempfang ausfallen. Die Wasserwacht Feldafing hat nun in Absprache mit der Gemeinde die für Samstag, 12. Januar, geplante Christbaumsammelaktion um eine Woche verschoben. Ausschlaggebend waren die Straßenverhältnisse. 

Freitag, 7.20 Uhr: Der Freitag sollte etwas ruhiger verlaufen als die vergangenen Tage, denn es dürfte kaum schneien. Erstmals seit Tagen gilt keine Unwetterwarnung vor starken Schneefällen; sie war in der Nacht ausgelaufen. Dafür ist es saukalt, minus fünf bis sieben Grad etwa. Der Schulunterricht fällt auch heute aus an allen Schulen, für Betreuungsangebote ist gesorgt. Die allerdings wurden schon am Donnerstag so gut wie nirgends groß genutzt, es kamen nur einzelne Schüler. 

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