Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

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Polizei warnt

Wieder Anrufe falscher Microsoft-Mitarbeiter

Starnberg - Wieder einmal versuchen Betrüger, arglose Menschen im Landkreis Starnberg am Telefon  übers Ohr zu hauen. In einem Fall am Starnberger See ist das gelungen. 

Die Starnberger Polizei warnt einmal mehr vor Betrügern, die sich am Telefon etwa als Mitarbeiter des Software-Unternehmens Microsoft ausgeben. Am Mittwoch wurde der Starnberger Polizei nämlich erneut ein Betrugsfall gemeldet, in dem ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter einem Mann aus dem  Dienstbereich mitteilte, dass sein PC von Schadsoftware befallen sei und dieser daher einer dringenden Wartung bedarf.

Um diese erforderliche Wartung durchzuführen, leitete der vermeintliche Microsoft-Mitarbeiter das Gespräch weiter an eine Kollegin, die mit dem arglosen PC-Besitzer angeblich einen Wartungsvertrag abschließen sollte. Zu diesem Zweck verlangte die Frau die Kreditkartendaten und mehrere geheime Transaktionsnummern (TAN) des Kunden. Da die Abbuchung angeblich nicht funktionierte entlockte die Frau dem Gutgläubigen noch weitere Geheimnummern. 

Letztendlich musste der Geschädigte laut Polizei feststellen, dass von seinem Konto rund 500 Euro abgebucht worden waren, ohne eine Gegenleistung erhalten zu haben. 

Die Polizei warnt eindringlich davor, am Telefon zu leichtgläubig zu sein. Egal, ob es sich bei dem Anrufer um vermeintliche Microsoft-Mitarbeiter oder angebliche Polizisten handelt. "Auch wenn die Unbekannten teilweise Daten des Angerufenen kennen und diese als Legitimation nutzen wollen, sollte man das notwendige Misstrauen nicht verlieren. Eine seriöse Firma wird niemals telefonisch Bankdaten fordern oder einen Fernzugriff auf den betreffenden Computer durchführen", heißt es im Bericht der Starnberger Inspektion.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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