Was sind solche Straßen wert? Der Stadtrat befasst sich am Montag auch mit Abschlagszahlungen für die übernommenen Kreisstraßen wie die Andechser Straße.  Foto: Andrea Jaksch
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Was sind solche Straßen wert? Der Stadtrat befasst sich am Montag auch mit Abschlagszahlungen für die übernommenen Kreisstraßen wie die Andechser Straße.

Stadtratssitzung

Will Starnberg die Landesgartenschau?

Der Starnberger Stadtrat tagt am Montagabend. Unter anderem geht es darum, ob sich die Stadt für die Landesgartenschau 2030 bewerben soll.

Starnberg – Wie viel Geld bekommt die Stadt für die Hanfelder, die Söckinger und die Andechser Straße? Das ist Thema der nächsten öffentlichen Stadtratssitzung am kommenden Montag, 14. Dezember, ab 18.30 Uhr im großen Saal der Starnberger Schlossberghalle. Hintergrund: Die drei Straßen waren früher Staatsstraßen, also in Zuständigkeit des Freistaates. Saniert wurden sie nicht, um der Stadt nicht vorzugreifen, die die Straßen ja nach ihren Vorstellungen umbauen kann. Deswegen bekommt die Stadt nachträglich Geld. Vor allem der Zustand der Andechser Straße hat in den vergangenen Jahren zu viel Kritik geführt.

Weitere Themen nach der Bürgerfragestunde zu Beginn sind ein Förderprogramm für Lastenräder, die seit Jahren diskutierte Gründung eigener Stadtwerke Starnberg (ausgehend von einem SPD-Antrag), der Nachprüfungsantrag der CSU für eine widersprüchliche Entscheidung des Bauausschusses zu einer Outdoorfitnessanlage für Senioren und neue Friedhofsgebühren. Geändert werden sollen auch die Gebühren für die Stadtbücherei, der Rat befasst sich zudem mit einer Angebotsausweitung in der Kindertagesstätte St. Christophorus in Percha.

Unter Punkt „Interessensbekundung zur Austragung der Bayerischen Landesgartenschau 2030“ will der Stadtrat beraten, ob sich Starnberg bewirbt oder nicht. Die SPD fordert das schon seit vielen Jahren, weil sie sich Impulse für die Stadtentwicklung erhofft. In der Sitzung gilt eine Maskenpflicht.

Im nichtöffentlichen Teil, dessen Tagesordnung veröffentlicht wird, geht es unter anderem um das weitere Vorgehen beim „Bayerischen Hof“. Was danach davon bekannt wird, ist noch nicht absehbar.

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