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Warten auf die Bergung: Feuerwehrleute vor dem Linienbus, der bei Garatshausen quersteht.

Ticker zum Wintereinbruch

Trotz Schnee: Böllern in Hechendorf

Der Wintereinbruch hat im Landkreis Starnberg hält Feuerwehren und Polizei auf Trab. Das Neuste lesen Sie in unserem Ticker.

17 Uhr: Es schneit zwar weiter, aber die Situation hat sich beruhigt. Die Bahnlinie Tutzing-Seeshaupt wurde ebenfalls wieder freigegeben. Die Wetterwarnungen wegen Schneelfall gelten aber noch weiter - zunächst bis Montag, 12 Uhr.

15.52 Uhr: Die SG Hechendorf-Güntering und die Inninger Böllerschützen lassen sich vom Schnee nicht beirren. Ab 16.30 Uhr begrüßen sie lautstark das neue Jahr am Bürgerstadl in Hechendorf. „Wir ziehen das durch, komme was wolle“, sagt Schützenmeister Sepp Schneider. 

15.50 Uhr: Die Strecke Garatshausen-Traubing ist nach dem Busunfall wieder frei. Es war übrigens nicht der einzige Linienbus, der ins Rutschen geriet. Am Samstagabend war ein leerer Bus in Seefeld im Graben gelandet, konnte aber wieder flottgemacht werden. 

15.10 Uhr: Derzeit entspannt sich die Lage. Zwar stürzen immer noch Bäume auf Straßen, weil der Schnee ausgesprochen schwer ist, es sind aber weniger geworden. 

13.45 Uhr:  Die Feuerwehr hat am Sonntagmittag eine erste Bilanz gezogen. Bis 13 Uhr mussten Wehren demnach zu mehr als 40 Einsätzen ausrücken. 

13.25 Uhr: Im Moment regnet es in Teilen des Landkreises mehr als es schneit. Das macht den Schnee noch schwerer - auch beim Schneeräumen. Schwere Schnee war auch Ursache von Stromausfällen, weil Bäume Leitungen beschädigten. Einige Haushalte mussten mehr als drei Stunden ohne Strom auskommen. Am Vormittag war der „Saft“ in rund 3000 Haushalten ausgefallen.

12.07 Uhr: Die Sperrung der Bahnlinie Gauting-Starnberg wurde soeben aufgehoben, der Zugverkehr wird laut Bahn wieder aufgenommen.

11.52 Uhr: Teile Starnbergs sowie Perchting und Umgebung hatten am Sonntagvormittag für mehr als eine Stunde keinen Strom. Die Ursache ist noch unklar, inzwischen haben die meisten Haushalte wieder Saft.

11.45 Uhr: Die Situation entspannt sich derzeit keineswegs. Inzwischen wurden Winterdienstfahrzeuge mit Motorsägen ausgerüstet, weil die Feuerwehren mit dem Beseitigen umgestürzter Bäume nicht mehr nachkommen. Zwischen Garatshausen und Traubing ist die Straße wohl längere Zeit gesperrt. Dort hat sich ein Linienbus quergestellt und muss nach Angaben der Polizei vermutlich aufwändig geborgen werden. Das kann dauern. 

Sonntag, 10.45 Uhr: Es kommt weiter auf mehreren Strecken zu Behinderungen. So ist die B2 zwischen Traubing und Weilheim durch Bäume blockiert, auch die Strecke Garatshausen-Traubing ist dicht. Wegen umgestürzter Bäume fahren zwischen Tutzing und Seeshaupt keine Züge mehr.  

Zwei Böllerschießen im Landkreis - in Gilching und Buchendorf - wurden wegen des Wetters abgesagt. 

Der Winterdienst ist im Dauereinsatz. Die Schneefälle sollen bis Montagmorgen anhalten.

Starnberg - Durch den Wintereinbruch ist es im Landkreis Starnberg zu Behinderungen auf Straße und Schiene gekommen. Seit Freitagabend ereigneten sich viele kleinere Unfälle, bei denen nach bisherigen Erkenntnissen niemand schwerer verletzt wurde. Zumeist waren Autofahrer von der Straße gerutscht, zwischen Starnberg und Leutstetten prallte ein Pkw gegen einen Baum. Der Fahrer blieb unverletzt. Bei Meiling rutschte offenbar ein Bus von der Straße. 

Seit Samstagabend müssen vermehrt Feuerwehren ausrücken, da der Schnee schwer ist und es zunehmend zu Schneebruch kommt. Bäume blockierten mehrere Straßen im ganzen Landkreis, auch die A 95 am Starnberger Dreieck war betroffen. Ein Baum stürzte auf die Bahnstrecke zwischen Starnberg und Gauting, weswegen der Bahnverkehr zwischen Gauting und Starnberg komplett eingestellt wurde. Es verkehrt ein Schienenersatzverkehr, teilte der Störmelder der Bahn mit. Betroffen davon sind auch die Züge der Werdenfelsbahn Richtung Garmisch-Partenkirchen. 

Für den Landkreis Starnberg wie für das gesamte südliche Oberbayern gilt weiterhin eine Warnung vor Starkschneefall. Bis Montagmorgen soll es weiter schneien; die die Zeit zwischen Samstagabend und Montagmorgen sind bis zu 20 Zentimeter möglich - zusätzlich zu dem Schnee, der am Samstag gefallen ist. 

Wie sich die Lage in der Region entwickelt, lesen Sie im Liveticker

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