Der Countdown läuft: Bis Ende der Woche sollen die gelben Markierungen in der Wittelsbacherstraße weg sein. Fotos: SVJ, ak

Wittelsbacherstraße in Starnberg

Bis Ende der Woche drei Spuren

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Starnberg - Der Stadtrat hat nachgelegt: Der Verkehr auf der Wittelsbacherstraße soll bis Ende der Woche wieder fließen wie vor der Baustelle Georgenbachweg - auf drei Spuren Richtung Norden. 

Für die Wittelsbacherstraße hat der Stadtrat am Montagabend Nägel mit Köpfen gemacht. Und auch hier stellte sich die Ratsmehrheit gegen die Position von Bürgermeisterin Eva John. Mit 20 gegen 10 Stimmen verabschiedete das Gremium einen CSU-Antrag, wonach die Straße wieder in den Zustand von vor Beginn der Bauarbeiten am Georgenbachweg versetzt werden soll – und das unverzüglich. Heißt: Die gelben Markierungen für die Feuerwehraufstellfläche vor dem Deutsche-Bank-Haus sowie für drei Parkplätze fallen weg, in Richtung Norden wird es wieder drei Spuren geben, und die Rechtsabbiegerspur von der B2 in die Wittelsbacherstraße wird wieder freigegeben.

Busse kämen nicht mehr vorbei, Lkws würden verbotswidrig wenden, Autos den Standstreifen nutzen – „es ist das reinste Verkehrschaos“, sagte Stefan Frey (CSU), der zudem die Stadt bei Unfällen mit in der Haftung sieht. Schuld daran sei – natürlich die Bürgermeisterin. John verteidigte die aktuelle Situation. Die Aufstellfläche sei mit der Feuerwehr abgesprochen, die Parkplätze eine Hilfe für die Einzelhändler, die gesperrte Rechtsabbiegerspur biete Fußgängern, Schulkindern und Behinderten mehr Platz, entgegnete sie. Eine Mehrheit dafür bekam sie nicht.

Nun lässt John die Wittelsbacherstraße noch einmal durchchecken und dann – nach Abstimmung mit dem Landratsamt – den Urzustand wieder herstellen. „Das sollte bis Ende der Woche erledigt sein“, sagte sie gestern dem Starnberger Merkur. 

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