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Corona in Deutschland: So viele Fälle wie noch nie zuvor - RKI meldet massiven Anstieg der Neuinfektionen

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Die Bauarbeiten für die Zulaufstrecke zum Tunnel gehen trotz Corona-Krise weiter - es werden wegen des geringen Verkehrsaufkommens sogar Projekte vorgezogen. 

Zwei Spuren weniger ab Montag in Starnberg

Zulaufstrecke: Virus beschleunigt Bauarbeiten

Das neue Coronavirus legt fast alles im Landkreis Starnberg still, nicht aber die Baustelle für den B 2-Tunnel in der Kreisstadt. Im Gegenteil: Dass deutlicher weniger Verkehr auf den Straßen herrscht, kommt den Tunnelbauern entgegen. Sie ziehen für später geplante Teilprojekte vor.

Starnberg – Die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise wirken sich positiv auf den Zeitplan für den Bau der Zulaufstrecke Nord zum Starnberger B 2-Tunnel aus. Das Staatliche Bauamt zieht eine für später geplante Maßnahme an der Münchner Straße vor – weil so wenig Verkehr ist. Das Virus bereitet den Baufirmen keine größeren Probleme.

„Bei den derzeitig ausgeführten Arbeiten können nach Aussage der zuständigen Baufirma alle Hygienevorschriften eingehalten werden. Auch stehen den Arbeitern entsprechende Möglichkeiten zur Handhygiene zur Verfügung“, erklärt Raphael Zuber, zuständiger Abteilungsleiter der Weilheimer Behörde, zu den Maßnahmen gegen das Virus. Das gilt für die Arbeiter vor Ort. „Wir vom Staatlichen Bauamt haben unser Personal auf eine Person, die ständig anwesend ist, reduziert. Abstimmungen auch vor Ort finden weitestgehend telefonisch oder wenn erforderlich mit ausreichend Abstand statt. Weitere Zuarbeiten werden aus dem Homeoffice gestellt.“

Bisher keine Verzögerungen durch Corona-Krise

Derzeit verzeichne das Bauamt auf der Baustelle in Starnberg keinerlei Verzögerungen. Das Gegenteil ist der Fall: Durch die Ausgangsbeschränkungen und das generell fast auf Null gefahrene öffentliche Leben hat der Verkehr massiv abgenommen. „Die ruhige Verkehrslage kommt uns entgegen“, erklärt Zuber. Deswegen wird ab kommendem Montag, 30. März, mit dem Bau einer Verkehrsinsel auf Höhe des Landratsamts an der Münchner Straße begonnen, der eigentlich für später geplant war. Das Staatliche Bauamt Weilheim nutze die verkehrsschwache Zeit und habe den Bauablauf so optimiert, sodass die Beeinträchtigungen insgesamt so gering wie möglich seien, heißt es in einer Pressemitteilung. Denn: Für den Bau der Insel muss die Münchner Straße von vier Spuren auf zwei (je eine pro Richtung) reduziert werden – das ergibt zu anderen Zeiten ein garantiertes Verkehrschaos.

Die Arbeiten beginnen am Montag und sollen bis Ostern (10. April) abgeschlossen sein. LED-Signalanhänger machen die Einschränkung bei den Fahrspuren vorher bekannt. Die Verkehrsinsel wird nicht exakt dort liegen, wo derzeit der Fußgängerüberweg zwischen der bisherigen Bushaltestelle und der Nordseite der Münchner Straße ist – sie rückt rund 50 Meter in Richtung Stadtmitte (etwa auf Höhe des Durchgangs zwischen den beiden Gebäuden des Landratsamts). Die Verschiebung war auch nötig, weil der Überweg westlich der Kreuzung Percha-/Münchner/Moosstraße wegfällt. Der neue Überweg erhält eine Ampel, nach bisherigem Kenntnisstand eine Bedarfsampel; die Insel wird mit Bäumen bepflanzt.

Im Lauf der nächsten Monate werden laut Zuber die Arbeiten zwischen Autobahnende und Moosstraße fertiggestellt. Danach folgen in Abschnitten Arbeiten auf beiden Seiten der Münchner Straße fast bis zur Bahnbrücke. Die verkehrsarme Zeit kann der Weilheimer Behörde helfen, Verzögerungen durch unerwartete Probleme vor allem mit Leitungen im Boden etwas aufzuholen.

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