Lebenslänglich wegen Polizistenmords für Reichsbürger

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Reisetagebuch aus Dinard

Die Delegation ist zurück in Starnberg

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Die Städtepartnerschaft zwischen Starnberg und Dinard besteht seit 40 Jahren. Seit Samstag sind an die 90 Starnberger in der bretonischen Stadt zu Gast. Was sie dort erleben, lesen Sie jeden Tag hier.

Starnberg/Dinard - Feier einer Partnerschaft: Einer der Höhepunkte im Jubiläumsjahr der Städteverbindung zwischen Starnberg und Dinard ist ein Besuch einer großen Gruppe aus Starnberg über Pfingsten. Wir sind für Sie dabei: Starnberger-Merkur-Mitarbeiter Sebastian Raviol fasst jeden Tag in einem Reisetagebuch kurz zusammen.

Ankunft in Starnberg

Nachdem die Delegationsreise in einigen Gesprächen aufgearbeitet war, wurde es für die Starnberger Delegation Zeit, zurückzukehren. Um 19.20 Uhr fuhren die beiden Busse am Bahnhof Starnberger See vor. Es liegen ereignisreiche Tage hinter den Starnbergern - einige Reden zum großen Jubiläum, einige Erlebnisse mit den französischen Freunden.  

Tag 6: Donnerstag

Wie sensibel der Bereich in und um Paris ist, bekam die Starnberger Delegation gestern zu spüren. Nach Unfällen verzögerte sich die Ankunft im Hotel in Reims. Am Abend war aber dennoch Zeit für einen Rückblick auf die Delegationsreise. Die war erfolgreich, die Freunde zu treffen war schön, sagen viele der Teilnehmer. Am Morgen brechen sie zur letzten Etappe der Jubiläumsreise auf. Es geht zurück in die bayrische Heimat. Nächster Halt: Starnberg. Die Ankunft dort wird am Abend erwartet.

Tag 5: Mittwoch

Die Busse standen bereit, es hieß Abschied nehmen. Die Gespräche beim Frühstück am Mittwochmorgen drehen sich um die Eindrücke der vergangenen Tage. Müdigkeit? "Das kommt daheim - wenn alles abfällt", sagt eine Teilnehmerin der Delegationsreise. Die Starnberger hatten Glück mit dem überwiegend guten Wetter in der Bretagne. Die Pflanzung des Kastanienbaums, die Rallye durch Dinard und Umgebung - die meisten Programmpunkte konnten sie bei Sonnenschein genießen. Nun geht es nach Rennes zum Einkaufsbummel oder auch einer Stadtführung. Noch einmal ein bisschen französisches Flair erwischen, ehe die Delegation dann am Abend im Reims eintrifft. Dort steht noch eine Übernachtung an - dann steuern die beiden Busse der Delegation wieder die bayerische Heimat an.

Tag 4: Dienstag

Welche berühmten Personen waren bereits in Dinard? War Alfred Hitchcock wirklich schon mal hier? Die Starnberger erfahren es heute Abend. Dann werden die Fragen der heutigen Rally aufgelöst. Den Tag über fuhren die Starnberger mit ihren Freunden aus Dinard zu besonderen Orten in der Umgebung. Windig, regnerisch, dann sehr sonnig – die ganze Bandbreite des bretonischen Wetters zeigte sich. Nach einem Tag voller Rätselraten steht ein Abend voller Gespräche an. 

Es ist der letzte offizielle gemeinsame Teil der Delegationsreise. Die Starnberger können sich nach einem Aperitif und der Siegerehrung beim gemeinsamen Diner nochmal ausgiebig mit ihren Freunden aus Dinard unterhalten, ehe es morgen auf die Rückreise geht. Nach einem Zwischenstopp mit Stadtbesichtigung und Einkaufen in Rennes geht es zur Unterkunft nach Reims.

Schreiben in allen Lagen: Die Starnberger und ihre Gastgeber mussten bei einer Rallye Fragen beantoworten.

Tag 3: Montag

Paris gilt als die Stadt der Liebe - für die Starnberger Delegation ist ab heute Dinard das Zentrum der Romantik. Bei einer Zeremonie im Park Port Breton am Vormittag wurde die Pflanzung eines Kastanienbaums gefeiert, um den nach bayerischer Tradition eine Bank aufgestellt wurde. "Es soll die Bank der Verliebten sein", verkündete Dinards Bürgermeister Jean-Claude Mahé. Das Holz für die Bank kommt aus dem Landkreis Starnberg.

Am Vorabend gab es bestickte Kissen als Zeichen der Partnerschaft, die sich zum Sitzen auf der Bank eignen. In dem Park gebe es sogar einen kleinen Starnberger See, sagte Bürgermeisterin Eva John und deutete auf einen kleines Gewässer. Welche Gemeinsamkeiten es noch gibt, können die Starnberger heute direkt in Gesprächen mit den Franzosen auslosten. Bis zu einer Museumsbesichtigung am Nachmittag und der offiziellen Feier sind sie mit ihren Gastfamilien unterwegs.

Baum der Freundschaft: Angelika Galata von den Freunden von Dinard und Dominique Ledez, Vorsitzender von Les Amis de Starnberg.

Tag 2: Sonntag

15.53 Uhr. Mit deutscher Pünktlichkeit, sieben Minuten zu früh, fahren die zwei Busse mit 60 Starnbergern am Manoir de la Vicomté in Dinard vor. Ein Dudelsackspieler und bretonische Musiker fangen an zu spielen, einige Bretonen und 26 selbst angereiste Starnberger warten. Wo sind die französischen Freunde? Küsschen links, Küsschen rechts, dann ein Glas Orangensaft. "Wie viel habt ihr geschlafen", fragt ein Franzose. Erst mal Durchschnaufen nach 555 Kilometern seit der Zwischenstation in Reims. Entgegen der Wettervorhersagen scheint die Sonne. Dinards Bürgermeister Jean-Claude Mahé begrüßt die Gäste: „Wir haben für strahlende Sonne gesorgt, das Wetter gehorcht uns.“ Seine Starnberger Amtskollegin Eva John nennt es „die Revanche für die Französische Woche“. Da herrschte bekanntlich ebenfalls bestes Wetter. Zum Abend wird es kühler und regnerisch. Macht nichts, da steht sowieso der Freundschaftsabend in der Halle an – die Starnberger freuen sich schon auf die bretonischen Tänze.

Ankunft in Dinard: Jean Claude Mahé (3.v.l.) und Dominique Ledez (4.v.l.) mit Eva John (2.v.r.) und Angelika Galata (r.).

Tag 1: Samstag

Irgendeine Raststätte in Frankreich, hunderte Kilometer von Dinard entfernt. Es ist Zeit für eine Mittagspause. So langsam werden die Gedanken der Starnberger konkret. Mit zwei Bussen haben sie sich schon um 6 Uhr am Morgen zur bretonischen Partnerstadt aufgemacht. Junge Leute von der Feuerwehr Leutstetten, etablierte Dinard-Fans und natürlich die Organisatoren. Dann, während der Mittagspause, sinniert eine der mitgereisten Starnbergerinnen von den Freunden von Dinard. „Wenn wir da morgen mit dem Bus einfahren, werden sie wieder da stehen und so schön winken.“ 

Die Vorfreude steigt. Mit dabei ist auch der Starnberger Kabarettist André Hartmann. Zwischendurch macht er in Ansagen Gerhard Schröder oder Christian Ude nach – es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Delegation Edmund Stoiber zu hören bekommt. Zwischenstation ist am frühen Samstagabend aber erst mal Reims. Am Sonntagnachmittag kommt die Starnberger Delegation dann in Dinard an – dort, wo die Freunde so schön winken.

So war der Besuch in Dinard - die Bilder

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