+
So wie hier an der Max-Emanuel-Straße wurden gestern überall die neuen Schilder angebracht (v.l.): Rudolf Altmann (Betriebshof), Stadtbaumeister Stephan Weinl, Bürgermeisterin Eva John, Peter Weigl (Betriebshof), Jakob Bauer (Stadtbauamt), Betriebshofleiter Peter Mayer und Peter Grießer (Betriebshof). 

Wohn- und Schulviertel

Jetzt gelten Tempo 30 und „Anlieger frei“

  • schließen

Das Wohn- und Schulviertel zwischen Hanfelder Straße und Bahnlinie wird seit Mittwoch zu einer flächendeckenden Tempo-30-Zone samt Anlieger-frei-Regelung umgerüstet.

StarnbergMitarbeiter des städtischen Betriebshofs haben am Mittwoch damit angefangen, im Wohn- und Schulviertel zwischen Hanfelder Straße und Bahnlinie eine flächendeckende Tempo-30-Zone samt Anlieger-frei-Regelung einzurichten. Die Neuregelung ist für zunächst anderthalb Jahre auf Probe angelegt.

Die Arbeiten gehen auf Beschlüsse des Stadtrats vom vergangenen Dezember zurück, denen unter anderem zwei Anliegerversammlungen unter Beteiligung des Ingenieurbüros SHP vorangegangen waren. Zentrale Frage: Wie kann das Quartier vom zunehmenden Durchgangsverkehr entlastet werden? Von anfänglichen Überlegungen mit Straßensperren und gegenläufigen Einbahnstraßen blieb am Ende neben Tempo 30 und „Anlieger frei“ noch die Einrichtung einer Fahrradstraße im Riedener Weg, wo Radfahrer künftig Vorrang haben. „Außerdem sollen für die Anwohner ein angenehmes, ruhiges Wohnumfeld, eine hohe Aufenthaltsqualität sowie direkte und sichere Fuß- und Radwegeverbindungen gewährleistet sein“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Auch die Schaffung von ausreichend Parkraum sei ein Ziel.

„Wir hoffen, dass sich die Situation für die Anwohner durch diese Maßnahmen insgesamt verbessert“, erklärte Bürgermeisterin Eva John. „Eine weitere Verkehrszählung wird am Ende der Probezeit durchgeführt, um zu sehen, ob die Anpassungen zur Entlastung geführt haben oder ob Nachbesserungsbedarf besteht.“ Die Arbeiten sollen am heutigen Donnerstag abgeschlossen sein. Bei der Gelegenheit befreien die Betriebshofmitarbeiter das Gebiet auch von zwischenzeitlich entbehrlich gewordenen Verkehrsschildern.  ps

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Neue Nord-Süd-Achse für Radler
Stadt und Staatliches Bauamt planen einen straßenbegleitenden Radweg entlang eines Teilstücks der Umfahrung Oberbrunn/Unterbrunn. Er soll Bestandteil einer neuen …
Neue Nord-Süd-Achse für Radler
Drei Fehlalarme - beim vierten wird‘s ernster
Viel Arbeit für die Feuerwehren: Am Montagabend und Dienstag gab es im Stadtgebiet drei Fehlalarm - beim vierten Mal nicht. 
Drei Fehlalarme - beim vierten wird‘s ernster
Kinderspielplatz gesperrt
Der Riederauer Kinderspielplatz ist schon wieder in den Schlagzeilen. Vor zehn Monaten wurden auf dem Grundstück an der Ringstraße Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg …
Kinderspielplatz gesperrt
Überraschungen aus der lokalen Wirtschaft
Alle vier Jahre wieder: Bei der Aktion „Berger Betriebe laden ein“ offenbaren sich jedes Mal Perlen des Wirtschaftslebens, Betriebe, die vorher nicht im Fokus der …
Überraschungen aus der lokalen Wirtschaft

Kommentare