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Voller Innenhof: Fast 400 Menschen beteiligten sich an der Kundgebung am Montagabend in Starnberg.

Starnberg setzt ein Zeichen

Fast 400 bei Toleranz-Kundgebung

Starnberg - Fast 400 Menschen haben am Montagabend in Starnberg bei einer Kundgebung ein Zeichen für Toleranz und gegen Ausgrenzung gesetzt. Weitere Demos könnten folgen.

Pegida gibt es in Starnberg nicht, weswegen die Kundgebung am Montagabend auch für und nicht gegen etwas war - für Toleranz, Weltoffenheit und Demokratie. Fast 400 Starnberger und Kreisbewohner folgten dem Aufruf von Initiator Rainer Hange und zahlreichen Parteien und Gruppierungen. Zu den Rednern gehörte neben Starnbergs Bürgermeisterin Eva John und drittem Landrat Tim Weidner auch die frühere Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die vor einer Gefahr für die Werte der Gesellschaft warnte. Imam Benjamin Idriz aus Penzberg forderte nachdrücklich eine neue Kultur des Miteinanders.

Womöglich wird es Folgeaktionen geben. Eine weitere Kundgebung, wenn nötig, vielleicht aber auch Expertenrunden oder Feste, die zeigen: "Starnberg ist bunt".

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